Breitbandausbau in Schönberg beginnt

//Breitbandausbau in Schönberg beginnt

Baubeginn des Breitbandausbaus in Schönberg.

Vordere Reihe: Sabine Salzberger Breitbandpatin der VG Oberbergkirchen, Dr. Johannes Böhm Fa. amplus AG, Bürgermeister Alfred Lantenhammer, von der Bauausführenden Firma Nibler Martin Brey und Jürgen Wimmer sowie Karl Achatz der amplus AG. Hintere Reihe: Andreas Angelo, Robert Scholz und Reinhard Gierl von der Firma amplus AG

In der Gemeinde Schönberg ist schon vor einigen Wochen  der Startschuss für die Tiefbauarbeiten zur Breitbandversorgung im Gemeindegebiet gefallen. Bürgermeister Alfred Lantenhammer und Dr. Johannes Böhm, Kommunalbetreuer der Firma amplus AG setzten mit dem symbolischen Spatenstich ein Zeichen für die laufenden Erdarbeiten.

Ab Herbst 2017 werden über 200 Haushalte im Gemeindegebiet mittels einer Glasfaserleitung bis in das Haus im Highspeed Internet des Breitband-Carriers aus dem niederbayerischen Teisnach surfen.

Die Gemeinde Schönberg bewies Weitblick mit der Entscheidung für den FTTB-Ausbau durch die amplus AG. Rund 200 Haushalte, verteilt über das Gemeindegebiet, erhalten durch die Verlegung von 44 Kilometern Glasfaserkabel einen kostenlosen Glasfaserhausanschluss gemäß dem Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung. Mit den damit möglichen 200 Megabit pro Sekunde sind die idealen Bandbreiten für modernen Internet-Service gegeben. Die Wirtschaftlichkeitslücke für diese Stufe des Breitbandausbaus in der Gemeinde Schönberg beträgt 1.331.182 Euro. Eine Million der Kosten deckt das Förderprogramm der Staatsregierung, rund 300.000 Euro sind von der Gemeinde aufzubringen und die amplus AG als Netzbetreiber trägt ebenfalls einen Eigenanteil der Investitionskosten.

Die Gemeindebereiche Siedlung Lerch, Schönberg-Ort und das Baugebiet Bondlfeld befinden sich außerhalb  des bezuschussten Ausbaugebietes. Bei ausreichendem Interesse der Anwohner in Kombination mit einer verhältnismäßig geringen Erschließungsgebühr für die Anwohner prüfte die amplus AG den eigenwirtschaftlichen Ausbau mit Glasfaser bis ins Haus – also ohne den Einsatz staatlicher Fördergelder.

Im Rahmen der Planungsarbeiten erreichten die Mitarbeiter genügend Zusagen seitens der Gemeindebürger. So erschließt die Firma amplus AG rund weitere 80 Adressen auch in der Siedlung Lerch mit einer Glasfaserleitung bis in das Haus. Bürgermeister Lantenhammer nahm die offizielle Zusage mit Freude entgegen. Nach der Fertigstellung des Breitbandausbaus wird die Gemeinde Schönberg eine von wenigen Gemeinden mit Vollversorgung mit FTTB in ganz Bayern sein.

2017-11-03T15:31:15+00:00