Jagdversammlung in Lohkirchen

//Jagdversammlung in Lohkirchen

Abschussplan in allen Jagdbögen erfüllt

Bei der Jagdversammlung Lohkirchen konnten die Jagdpächter über einen erfüllten Abschussplan sprechen- Krähen weiterhin die Spitzbuben im Revier

Im Rückblick erwähnte Bernhard Schneider die Neuvergabe der Jagd, die durch den Tod im vergangenen Jahr von Pächter Fritz Hilger nötig wurde. Da das Jagdjahr jeweils am 1. April begann, war hier Eile geboten. Es wurde der Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung gestellt, die dann auch genehmigt wurde. Zu der neuen Jagdvergabe wurden auch die bejagbaren Flächen neu berechnet. Nach diesem Hin und Her, so Vorstand Bernhard Schneider, konnte die Jagd letztendlich am 6. April vergeben werden und dann war wieder ein ruhiges Jahr. Im Rahmen der Neuvergabe ging ein großer Dank an Klaudia Nistler von der Unteren Jagdbehörde und an die Gemeinde für die Unterstützung. Aufgestellt war wieder der Foliencontainer. Hier wurden über drei Tonnen Folie angeliefert, rund eine Tonne mehr, als im letzten Jahr. Bestens angenommen sind auch die Gutscheine für die Zwischenfrucht, die von den Jägern an die Landwirte ausgeteilt worden sind. Die Nachfrage sei hier sehr groß, so Schneider, und er bat die Jäger dies weiterzuleiten, da hier mehr Bedarf herrsche. Zum Fuhrpark konnte Bernhard Schneider berichten, dass die Hackmaschine etwa 40 Stunden im Einsatz war. Die Kehrmaschine kam auf 13 Einsätze und die Ackerwalze wurde ebenfalls wieder sehr gut angenommen und kam auf etwa 85 ha zum Einsatz. Auch Reparaturen stehen an, so müssen bei der Hackmaschine die Messer getauscht werden. Zum Kassenbericht gab Martin Gruber an, dass die Genossenschaft ein Guthaben von über 500 Euro erwirtschaftet hat. Ärgerlich, so Martin Gruber, war die Auszahlung von einem geforderten Jagdschilling von knapp über 30 Euro, obwohl beschlossen war, dass dieser nicht ausbezahlt wird. „Dies bedeutete für uns einen großen Aufwand an Arbeit, der nicht sein hätte müssen“, so Gruber. Abgestimmt wurde wieder über die Verwendung des Jagdschillings. Einstimmig wurde dazu beschlossen, den Jagdschilling nicht auszubezahlen, dass die Frauen wieder zum Jagdessen geladen werden und dass im Juni wieder der Foliencontainer aufgestellt wird. Für den Jagdbogen drei berichtete Pächter Michael Voglsamer, dass der Abschuss zu 100 Prozent erfüllt sei. Neben 11 Füchsen wurden auch neun Krähen erlegt. Bei den Krähen ist die Jagd sehr schwierig, da diese Tiere sehr vorsichtig und schlau sind. Ein besonderer Dank ging von Michael Voglsamer an die Landwirte, die Futter für die Notzeit zur Verfügung stellen und die Jäger informieren, sobald die Mähsaison beginnt. Diese geben so den Jägern die Möglichkeit, durch die Fläche zu gehen, um nach Kitzen Ausschau zu halten und so den Mäh-Tod verhindern. Weiter bat Michael Voglsamer schwer zugängliche Flächen nicht zu mähen, um so einen Lebensraum für Bienen, Vögel und andere Wildtiere zu geben. Auch die Pächter des Jagdbogen zwei, Wolfgang Auer und Jagdbogen eins, Sigi Harlander konnten den Abschussplan erfüllen. Die beiden Jäger bedankten sich ebenfalls für die Unterstützung durch Futter und Sachspenden. Im Abschluss ging der Dank der Jagdvorstand an die Jäger für die geleistete Arbeit. Bürgermeister Siegfried Schick dankte der Jagdgenossenschaft für den reibungslosen Ablauf bei der Neuvergabe der Jagd und den Jägern für ihre geleistete Arbeit. Zur Vorschau berichtete Bernhard Schneider, dass heuer wieder das Erstellen des Verbissgutachtens für die nächsten drei Jahre ansteht. Dazu lud er alle Interessierten ein, sich an der Aufnahme zu beteiligen. (Bericht: Rita Stettner)

2018-01-29T11:36:55+00:00