Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Zangberg

//Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Zangberg

Zufriedene Jagdgenossen verlängern Pacht

23 Mitglieder konnte Jagdvorstand Josef Buchner bei der diesjährigen Hauptversammlung der Jagdgenossenschaft Zangberg begrüßen, darunter auch Bürgermeisterin Wagner als Vertreterin für den gemeindlichen Jagdgrund. In seinem Rückblick sprach er von einem normalen Jagdverlauf, bemerkte den Kauf eines neuen Planierschildes für den Straßenunterhalt und dankte Rupert Westermeier, der für den guten Zustand der genossenschaftlichen Geräte sorgt. Ebenso dankte er dem Pächter für das Jagdessen, das in ansonsten gewohnter Weise dieses Mal erstmals im Gemeindesaal abgehalten wurde.
Schriftführer Georg Wittmann verlas das Protokoll der letzten Zusammenkunft, ehe Franz Steinberger den Kassenbericht vortrug. Größte Ausgabeposten waren der Straßenhobel mit einem Anteil von 3.700 Euro sowie die Spende für die Kirchenrenovierung in Palmberg in Höhe von 1.000 Euro. Dem gegenüber standen die Einnahmen aus dem Jagdzins und dem Verleih von Geräten. Es ergab sich eine Unterdeckung von knapp über 1.000 Euro, aber die Rücklagen betragen dennoch etwas über 10.000 Euro, womit man für langfristige Investitionen ein gutes Polster habe. Kassenprüfer Martin Meyer attestierte eine einwandfreie Kassenprüfung und die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet. Jagdpächter Dr. Erich Loserth gab zunächst einen Überblick über das Revier.  So wurden z.B. im Vorjahr 27 Füchse zur Strecke gebracht (inkl. Verkehrsunfällen), aber die Population von Fasanen und Hasen lasse nach. Dies sei auch auf den Insektenrückgang zurückzuführen. In diesem Zusammenhang betonte er auch die Wichtigkeit der Blühmischungen, die nicht nur dem Rehwild Äsung und Deckung bieten, sondern auch Nahrungsgrundlage für die Insekten seien.  Mit 48 Rehen, 8 Dachsen, 8 Mardern und einem Iltis wurden die Abschusszahlen nahezu 100%ig eingehalten.  Bei Biberschäden sollte unverzüglich Meldung an die Untere Naturschutzbehörde erfolgen. Nur bei einer Summierung von Schäden könnten Gegenmaßnahmen getroffen werden.  Dr. Loserth bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und beantragte die Verlängerung der Pacht. Dies griff Vorstand Buchner auf und rief zur Wahl. Bei der schriftlichen Abstimmung sprachen sich 100% der anwesenden Jagdgenossen für weitere neun Jahre mit Dr. Erich Loserth als Pächter für die beiden Jagdbögen Palmberg und Weilkirchen aus. Am Ende der Versammlung wurde beschlossen, in diesem Jahr einen Ausflug zu machen und den Straßenkies bis zu einer Summe von 500 Euro wieder aus der Jagdkasse zu begleichen. Da der Jagdschilling nicht ausbezahlt wird, verzichtete man auf eine Erneuerung des Jagdkatasters.  (Bericht: Hermann Huber)

2018-03-21T14:08:52+00:00