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Neue Informationen zum Thema Breitbandanschluss


Gemeinsame Gemeinderatssitzung von Lohkirchen, Oberbergkirchen und Zangberg
Nächste Runde beim Breitbandausbau - Gemeinden starten Förderverfahren
Breitbandausbau in Oberbergkirchen
Breitbandausbau in der Gemeinde Zangberg
DSL-Infoveranstaltung vom 06.03.2010 im Pfarrhof Oberbergkirchen

Das Förderverfahren nach den Breitbandrichtlinien wurde in den Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen gestartet.  Nachdem jede Gemeinde aber ein eigenes Verfahren durchläuft, können Sie sich über den aktuellen Stand in der jeweiligen Gemeinde über die nachfolgenden Links informieren.

Gemeinde Lohkirchen

Gemeinde Oberbergkirchen

Gemeinde Schönberg

Gemeinde Zangberg



Gemeinsame Gemeinderatssitzung von Lohkirchen, Oberbergkirchen und Zangberg


25.01.2016 - Zu einer gemeinsamen Gemeinderatssitzung trafen sich Ende Januar im Gemeindesaal in Lohkirchen die Gemeinderäte von Lohkirchen, Oberbergkirchen und Zangberg, um sich zum Thema Breitbandausbau weiter zu informieren und beraten. Eingangs der Sitzung richtete der Hausherr Siegfried Schick Worte der Begrüßung an die Anwesenden. Anschließend leitete der Gemeinschaftsvorsitzende Michael Hausperger auf das Thema ein, bevor er an Herrn Schollerer von der Fa. BreitbandNetwork GmbH übergab, der mit den Planungen und den dazugehörigen Arbeiten zum Breitbandausbau beauftragt ist.

Herr Schollerer erinnerte nochmals kurz an die in den Gemeinden durchgeführte Markterkundung mit den jeweiligen Ergebnissen. Markterkundung heißt, Telekommunikationsanbieter wurden aufgefordert, der jeweiligen Gemeinde mitzuteilen, in welchem Bereich ein eigenwirtschaftlicher Ausbau geplant ist.

Dann stellte er erarbeitete Pläne der einzelnen Gemeinden mit dem voraussichtlichen Erschließungsgebiet vor. Aufgrund der unterschiedlichen geografischen Beschaffenheiten der Gemeindegebiete fielen auch die Ergebnisse sehr verschieden aus:

Gemeinde Lohkirchen: Geplant ist eine Trasse mit einer Länge von 27,5 KM, die voraussichtlich mit Kosten in Höhe von 952.000 Euro zu Buche schlagen wird. Der Förderhöchstbetrag der Zuschüsse beträgt 960.000 Euro, bei einem Fördersatz von 80%.

Gemeinde Oberbergkirchen: Eine Netzerschließung mit einer Länge von 50,8 KM ist verschlagt, die Kosten würden sich auf 1.823.200 Euro belaufen. Die Zuschüsse sind mit einem Förderhöchstbetrag auf max. 980.000 Euro, bei einem Fördersatz von 80% begrenzt.

Gemeinde Zangberg: Hier wäre die kürzeste Trasse mit 14,2 KM zu verbauen, dementsprechend sind Kosten in Höhe von 496.514 Euro kalkuliert. Auch in Zangberg ist ein Fördersatz von 80% zugesagt, der Förderhöchstbetrag beläuft sich auf 830.000 Euro.

Nach der Vorstellung der Planungen für die drei Gemeinden berichtete der ebenfalls anwesende Bürgermeister von Schönberg, Alfred Lantenhammer, von seinen Erfahrungen zum Thema Breitbandausbau. Die Gemeinde Schönberg hat bereits das Auswahlverfahren abgeschlossen und steht kurz vor der Vertragsunterzeichnung mit einem Telekommunikationsanbieter für den Breitbandausbau.

Dieser nächste Schritt steht nun auch in den Gemeinden Lohkirchen, Oberbergkirchen und Zangberg bevor, das Auswahlverfahren, in dem Anbieter aufgefordert werden Angebote zum Ausbau des festgelegten Erschließungsgebietes abzugeben.



Nächste Runde beim Breitbandausbau - Gemeinden starten Förderverfahren


Die Bürgermeisterin Irmgard Wagner, Bürgermeister Siegfried Schick, VG-Vorsitzender Michael Hausperger, Bürgermeister Alfred Lantenhammer und Siegfried Schollerer, BreitbandNetwork GmbH21.11.2014 - Der Startschuss ist gefallen für die Planungen zum weiteren Breitbandausbau in den Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen. Bei einem gemeinsamen Gespräch einigten sich die Bürgermeister Siegfried Schick aus Lohkirchen, Michael Hausperger aus Oberbergkirchen, Alfred Lantenhammer aus Schönberg und Irmgard Wagner aus Zangberg im Beisein von Siegfried Schollerer von der BreitbandNetwork GmbH und dem Geschäftsstellenleiter der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen, Georg Obermaier, darauf, die als ersten Schritt im Förderverfahren vorgesehene Markterkundung gemeinsam zu starten. Nachdem die Gemeinde Schönberg zusätzlich mit der Gemeinde Bodenkirchen kooperieren will, beginnen damit 5 Gemeinden  das Förderverfahren.
Die BreitbandNetwork GmbH wurde mit der Vorbereitung der Markterkundung beauftragt. Ziel der Markterkundung ist es, heraus zu finden, inwieweit Telekommunikationsanbieter bereit sind, eigenwirtschaftlich, also ohne öffentliche Zuschüsse, das Breitbandangebot zu verbessern. Ausgeschlossen ist das keineswegs, da bereits in der letzten Förderperiode bis auf einen Kabelverteiler in Hanging alle Anderen im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft mit Breitbandtechnik ausgerüstet wurden. Der nächste Schritt ist es nun, die Kabelverteiler, soweit nicht schon geschehen mit 50 MBit/s schneller Technik auszustatten. Dies lohnt sich für den Betreiber oftmals auch ohne Zuschüsse.
Erfolgt kein eigenwirtschaftlicher Ausbau, dann können die Gemeinden Fördermittel erhalten. Die Beträge, die hier möglich sind, sind beträchtlich. Den Gemeinden wurden im Juli von Staatsminister Dr. Marcel Huber die Förderhöchstbeträge und die Fördersätze mitgeteilt. So erhält die Gemeinde Schönberg einen Fördersatz von 80 Prozent bei einem Förderhöchstbetrag von 950.000 Euro. Durch die angestrebte interkommunale Zusammenarbeit erhöht sich der Förderhöchstbetrag um weitere 50.000 Euro. Insgesamt werden für den Breitbandausbau in den 4 Gemeinden annähernd 4 Millionen Euro zur Verfügung stehen bei einem Eigenanteil der Gemeinden von bis zu 800.000 Euro. Welcher Betrag tatsächlich benötigt wird, ist im Moment noch völlig offen. Auch ein Zeitplan steht noch nicht fest.
Siegfried Schollerer machte deutlich, dass beides ganz entscheidend von der angestrebten Lösung abhänge. Werden nur die bestehenden Kabelverteiler aufgerüstet, dann werden die Kosten gering, der damit erzielte Erfolg aber ebenfalls vergleichsweise gering ausfallen. Dies hängt mit der Siedlungsstruktur der Gemeinden zusammen, weil die Wege, die derzeit mit Kupferkabel vom Kabelverteiler bis zu den Häusern überbrückt werden müssen, oftmals sehr lang sind. Durch die hohe Dämpfung im Kupferkabel nimmt die Signalstärke immer weiter ab und nach rund 5 Kilometern ist gänzlich Schluss.
Zwar könnte beispielsweise auf halber Strecke ein neuer Kabelverteiler aufgestellt werden. Kommen anschließend aber nur mehr wenige Anschließer, dann rechnet sich der Ausbau für den Betreiber selbst mit kommunalen Zuschüssen nicht, da die Stromkosten für den DSL-Multiplexer, kurz DSLAM, der an jedem Kabelverteiler nötig ist, sehr hoch sind.
Die Gemeinden werden sich deshalb zwangsläufig mit FTTH (fiper to the home = Glasfaser bis ins Haus) auseinander setzen müssen, so Herr Schollerer. Die Glasfasertechnik ist zwar in der Investition deutlich teurer, im Unterhalt aber günstiger. Auch die möglichen Bandbreiten sind mit bis zu 100 MBit wesentlich höher. Ein DSLAM schafft max. 50 Mbit und das nur in unmittelbarer Nähe zum Kabelverteiler. Den Gemeinden stehen also noch schwierige Entscheidungen bevor.
Für die Neubaugebiete komme, so Herr Schollerer in jedem Fall die Verlegung von Rohrverbünden, sog. Speedpiperohren in Betracht. In diesen Rohrverbünden können später Glasfaserkabel eingezogen werden. Aktuell ist dies in der Gemeinde Schönberg mit dem Baugebiet Bondl-Feld und in der Gemeinde Oberbergkirchen mit dem Baugebiet „Am Hang“. Falls der Netzbetreiber nicht bereit ist, den Rohrverbund selbst zu verlegen, dann muss die Gemeinde einspringen. Sie kann die Leerrohre später an den Netzbetreiber vermieten. 


DSL-Infoveranstaltung vom 06.03.2010 im Pfarrhof Oberbergkirchen



Die überaus gut besuchte DSL-Infoveranstaltung zeigte, dass ein sehr großes Interesse der Bürger vorhanden ist.

Die bereits über fünf Jahre andauernden Bemühungen der Gemeinde Oberbergkirchen um den Breitbandausbau scheint jetzt Früchte zu tragen. Die Realisierung des Breitbandausbaus wurde erst durch die Kostenbeteiligung der Gemeinde (mit den Fördermöglichkeiten der Regierung) möglich.

 

Markus Lützenburger, Produktmanager Festnetz der Telekom gab einen Überblick über die Ausbauarbeiten. Es wurden 1.260 Meter Leerrohr und 5000 Meter Glasfaserkabel verlegt und die Vermittlungsstellen mit aktiver DSL-Technik ausgestattet. Laut Ausführung von Herrn Lützenburger soll noch im März 2010 für den Vorwahlbereich 08637 DSL in Betrieb genommen werden.

In der Gemeinde Lohkirchen soll der restliche Teil ca. drei Wochen später angeschlossen werden.

 

Herr Markus Hentschel von der Firma Enzinger stellte die technischen Details zum DSL-Anschluss vor. Anhand des nachfolgenden Beispiels erklärte er die Schnelligkeit des DSL´s: Die Zeit zum Download einer Datei mit 5 MB dies entspricht z.B. einem MP3-Musikstück in CD-Qualität dauert mit Modem 56 K 11 Minuten 54 Sekunden, mit ISDN 65 K 10 Minuten 15 Sekunden, mit DSL 2000 19 Sekunden, mit DSL 6000 6 Sekunden und mit DSL 16000 2 Sekunden.


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