Schulprogramm – Schulprofil

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Schulprogramm – Schulprofil 2018-01-11T13:34:28+00:00

Leitbild

Unser Schulteam arbeitet fortlaufend daran, die Qualität von Unterricht und Erziehung in unserem Schulverband zu sichern und weiter zu entwickeln. Im Folgenden werden die Ergebnisse und Zielvorstellungen zur inneren Schulentwicklung im entstehenden Schulprogramm festgehalten.

Leseerziehung

Ziele
– Die Lesekompetenz (flüssiges Lesen, Entnahme von Informationen aus Texten, kritisches Auseinandersetzen mit Texten,) der Schüler soll kontinuierlich gefördert und verbessert werden.
– Kinder, die im häuslichen Umfeld kaum Zugang zu wertvoller Kinderliteratur erhalten, sollen durch Büchereibesuche zu regelmäßigem Lesen animiert werden.

Umsetzung
Besuche in der Schulbücherei
Alle Schüler haben die Möglichkeit, in den Schulbüchereien in Oberbergkirchen und Zangberg ein- bis zweimal pro Woche Bücher zu entleihen. Pro zehn gelesene Bücher erhalten die Kinder eine Holzperle zum Auffädeln auf ihren Bücherwurm.
Antolin
Die Schüler aller Klassen können sich zu Hause oder im PC-Raum in Oberbergkirchen beim Internet, Leseprojekt, Antolin, (www.antolin.de) anmelden und dort Fragen zu den gelesenen Büchern beantworten. Auch hier erhalten die Kinder eine Holzperle, wenn sie zehn Bücher im Antolinprogramm beantwortet haben.
Lesenacht
Klassen übernachten in der Schule und gestalten die gemeinsam verbrachte Zeit mit Vorlesen, Schmökern und Aktivitäten rund um das Lesen.
Lesen von Ganzschriften
Die Schüler lesen ein oder zwei Lektüren pro Jahr und lernen so verschiedene Kinderbuchautoren kennen.
Vorstellen von Kinderliteratur
Die Schüler der höheren Jahrgangsstufen stellen ein Buch, das sie gelesen haben, vor.

Autorenlesung
aktuell: Armin Pongs las am 21. Oktober 2010 in der Turnhalle in Oberbergkirchen aus einem Buch seiner Krokofil-Reihe vor.
Schulkinder lesen für Kindergartenkinder
Schulkinder lesen den Kindergartenkindern ihre selbst geschriebenen Geschichten vor.
Beteiligung an der Aktion „Flohkiste“
Um die individuellen Fortschritte eines jeden Schülers ermitteln zu können, beteiligen sich die Schüler verschiedener Klassen im Laufe des Schuljahres an sieben Verständnis- und sieben Tempochecks. Hierbei wird das Leseverständnis der Kinder überprüft sowie festgestellt, ob die Kinder ihr Lesetempo steigern können.
Beteiligung an der Aktion „Zeitung in der Grundschule“ (ZiS)
Bereits das zweite Mal beteiligen sich die 3. und 4. Klassen an dieser Aktion des Mühldorfer Anzeigers. Die Schüler erhalten einige Wochen täglich den Mühldorfer Anzeiger, lernen z.B. den Aufbau einer Tageszeitung kennen, lesen verschiedene Artikel, recherchieren selbst zu einem bestimmten Themenbereich und verfassen einen Artikel, der in der Zeitung veröffentlicht wird, arbeiten auch Fächer übergreifend, z.B. indem sie mit Zeitungspapier basteln

 

Ziel
„Wir sehen es als unsere Aufgabe an, jedes Kind in seiner Persönlichkeit zu achten, jede Begabung anzuerkennen und leistungsstarke Kinder und Kinder mit Schwächen gleichermaßen zu fördern.“
Durch vielfältige quantitative und qualitative Differenzierung im Unterricht versuchen wir dem unterschiedlichen Leistungsvermögen der Schüler gerecht zu werden.

 

Die Integration von Kindern mit Lernbehinderungen, Angststörungen, Hörbehinderungen usw. liegt uns Lehrkräften sehr am Herzen. Deshalb versuchen wir frühzeitig mit den Eltern Kontakt aufzunehmen, wenn wir Lerndefizite bei einzelnen Kindern feststellen. Neben der Beratung in den Sprechstunden knüpfen wir auf Wunsch Kontakt zu dem zuständigen Beratungslehrer bzw. Schulpsychologen und arbeiten eng und sehr erfolgreich mit dem Mobilen Dienst des Förderzentrums in Waldkraiburg, dem Mobilen Dienst Hören in München sowie einer Integrationshelferin zusammen.
Äußerst leistungsstarke Schüler können nach entsprechender Testung durch den Schulpsychologen und einem beratenden Gespräch mit der Klassenlehrkraft und dem Schulleiter nach erfolgreicher Hospitation in der nächsthöheren Jahrgangsstufe eine Klasse überspringen.

Weitererziehung

Ziele
– Die Zusammengehörigkeit der vier Schulhäuser soll gefördert werden.

– Die Schüller sollen Benimm-Regeln kennen lernen und umsetzen.

– Die Schüler sollen lernen wertschätzend und gewaltfrei miteinander
umzugehen.

– Die emotionale Intelligenz soll gefördert werden.

– Im Klassenzimmer soll ein positives Klima herrschen.

 

Umsetzung

1. Ein Wettbewerb zum Entwurf eines Schullogos wurde veranstaltet. Die
beste Idee wurde ausgewählt und von der Firma Brauner als Schullogo
designt. Dieses Schullogo befindet sich mittlerweile auf Briefköpfen, TShirts,
Sweat-Shirts und auf Tafeln vor den vier Schulgebäuden. Bei
gemeinsamen Veranstaltungen tragen die Schüler des Schulverbandes
gerne ihre Schul T-Shirts.

2. Mit dem Bilderbuch „Upps-Benimm-dich“ wurden im Zwei-Wochen-Takt
verschiedene Benimmregeln erarbeitet und im Schulalltag umgesetzt. Als
Reflexion diente den Kindern ein Hand-in-Hand-Werteheft, in dem die
Schüler die Einhaltung der Regeln dokumentieren konnten, um die
Nachhaltigkeit dieser Themen zu sichern.

3. An vier Projekttagen wurden den Kindern die Themen Empathiefähigkeit,
Toleranz, Kooperation und gewaltfreie Konfliktlösung näher gebracht. In
jahrgangsgemischten Gruppen lernten die Kinder die „Giraffen- und die
Wolfsprache“, die Geschichte vom „Irgendwie anders“ und verschiedene
Kooperationsspiele kennen.

4. Im Schuljahr 2010/11 wollen wir folgende Idee mit dem Titel
„Wahrnehmen – WERTschätzen  Wohlfühlen“umsetzen.

Werte lernen ist immer ein Lernen von Einstellungen und Haltungen.
Werte lernen geht nicht nur über Verbote oder verbale Gebote.
Deshalb wollen wir uns nun mit einer „Kultur der Innerlichkeit“
auseinandersetzen, diese Kultur setzt ein hohes Maß an
Empathiefähigkeit, Herzensbildung und Mit-Gefühl voraus. Nur wer
sich selbst wahrnimmt, kann andere wahrnehmen und annehmen. Die
Empathiefähigkeit kann sich nur in einer Atmosphäre entwickeln, die
von Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist.
Die Steuergruppe Werterziehung arbeitet an einem Geheft, das
verschiedene Anregungen zur Stärkung der Klassengemeinschaft und
WERT-Schätzung enthält.

Jeder Klassenlehrer erhält ein Exemplar. Im Laufe des Schuljahres
sollen Themen und Übungen immer wieder in den Unterricht
eingebunden werden, um so ein Klima des Vertrauens und der
Wertschätzung anzubahnen.

MINT in der Grundschule

Der Begriff MINT meint ein Projekt zur Stärkung der Fachbereiche Mathematik, Informatik, Natur und Technik. Diesen Begriff haben wir für unser Vorhaben von den weiterführenden Schulen übernommen.

Ziele
-Wecken und Erhalten des kindlichen Interesses an Naturphänomenen und naturwissenschaftlichen Experimenten.
-Förderung von Kompetenzen wie problemlösendes Denken, Kommunikation über Abläufe, Argumentation und Dokumentation innerhalb des HSU- und Mathematik-unterrichts.
-Bereicherung und Modernisierung des Mathematikunterrichts durch Beteiligung am SINUS-Programm ab November 2010 .
-Erweiterung des Wortschatzes und Begriffsvorrats in Mathematik, Natur und Technik.

Umsetzung
-Ausstattung der Schule mit USB-Mikroskopen und Experimentierkästen, z.B. zu den Themen „Luft“ und „Wasser“ in der 1. und 2. Jahrgangsstufe, „Elektrizität/Strom“und „Magnetismus“ in der 3. und 4. Jahrgangsstufe.
– Eltern wurden gebeten, Materialien für Experimente zu spenden, z.B.: durchsichtige Plastikschläuche, Trichter,  um fehlende Unterrichtsmaterialien zu ergänzen.
-Eltern stellen in einem Workshop Lernmittel für den Mathematikunterricht her.
-Erstellung eines Praxisbuches „Naturwissenschaften“ von Lehrern für Lehrer
-Vereinbarung im Kollegium, im Schuljahr mindestens zwei Experimente aus dem Ordner „Naturwissenschaften in der Grundschule“ und/oder den Kontexis-Unterrichtsheften durchzuführen.
-Schulinterne Lehrerfortbildung (SchiLFs), z.B.:
didaktische und methodische Grundsätze beim Einsatz der Experimentierkästen „Luft“, „Wasser“, „Magnetismus“ und „Elektrizität/Strom“
Beteiligung am SINUS-Programm = halbjährliche Ziele werden mit der SINUS-Projektgruppe vereinbart (2010/11: Stochastik in der Grundschule  Wahrschein-lichkeitsrechnung, Statistik und Kombinatorik und Diagnose von Lernschwierigkeiten im Mathematikunterricht – das Kollegium nimmt hierzu an mehrmaligen Fortbildungen teil und versucht, neue Erkenntnisse im Unterricht umzusetzen).
-Veranstaltung eines Projekttages mit elf Stationen im Frühjahr 2010; Lehrkräfte sowie einige Experten (Schülervater zum Thema Solarenergie; Mütter zum Thema Farben; sowie ein Experte zum Thema Optik) bieten für die Schüler verschiedenste Versuche zum Experimentieren an. In altersgemäßen Gruppen können die Kinder vier verschiedene Stationen auswählen und Versuche durchführen.
-Erkundungen in der Natur und Besuch von Museen
Unterrichtsgänge in die Natur mit Fachleuten
z.B.: Gewässererkundung mit dem Wildland-Verein
Waldexkursion zusammen mit einem Förster
-Die Hecke? Unterrichtsfahrt nach Massing
Besuch des Unterwassergartens in Garching an der Alz
NA-KU-WU-Pfad in Waldkraiburg
Raubvogelschau in Oberreith oder Poing
Besuch der Landesgartenschau in Rosenheim (Mai 2010), die „Grüne Schule“
Besuch von Museen mit fachkundiger Führung
z.B.: Deutsches Museum
Haus der Natur/Nymphenburg, Haus der Natur in Salzburg
Urzeit-Museum in Siegsdorf
Besuch der Stadtbücherei in Rosenheim: Teilnahme der 4. Klassen am Stationentraining „Wasserkreislauf und Wasser als Lebensraum“ (Juni 2010)

– Nutzung von Online-Lernplattformen (geplant)

SINUS

Das Sinus – Programm ist ein universitär entwickeltes und begleitetes Instrument zur Verbesserung des Mathematik-Unterrichts an Grundschulen. Mit der Hilfe von ?guten Aufgaben?, die zum Denken und Begründen ermuntern, werden die Kinder, deren Lehrer an den Fortbildungsangeboten des Programms teilnehmen, an mathematisches, Problem lösendes Denken herangeführt. Die Lehrer unserer Schule bieten ihren Schülern regelmäßig Knobelaufgaben an, die sie allein, mit dem Partner oder in der Gruppen besprechen und lösen. Durch das Versprachlichen mathematischer Aufgaben und die Kommunikation darüber sollen unsere Schüler im Mathematikunterricht sicherer werden und im Idealfall bessere Leistungen erzielen.