Rohbau des Feuerwehrhauses mit Schützenheim in Aspertsham noch vor dem Winter fertig?
Auszug aus der Gemeinderatssitzung vom 05.11.2025
Aufstockung des Rathauses in Oberbergkirchen
In der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen und im Gemeinderat Oberbergkirchen wurden hierzu bereits Absichtsbeschlüsse gefasst, mit dem Ziel, das Rathaus in Oberbergkirchen aufzustocken, um der Raumnot Herr zu werden.
Wichtige Fragen zu Statik, Brandschutz oder Abstandsflächen sind noch zu klären, allerdings müssen sich vorher die Entscheidungsträger über wichtige Grundsatzfragen einig werden.
Das Problem der fehlenden Räumlichkeiten besteht schon lange, ohne dass eine Lösung gefunden werden konnte. Hier ging es in erster Linie darum, wo und wie eine Rathauserweiterung umgesetzt werden könnte. Die Situation in der Verwaltung hat sich nun erheblich zugespitzt, weil die Aufgaben in den letzten Jahren stetig mehr geworden sind, verursacht durch zusätzliche Bürokratie, aber auch, weil die Gemeinden gewachsen und neue Einrichtungen hinzugekommen sind. Hierzu werden einige Beispiele genannt.
Erste Vorentwurfsplanungen von Dipl. Ing. (FH) Thomas Elger haben gezeigt, dass eine Aufstockung auf dem bestehenden Rathaus technisch möglich ist und sich ortsplanerisch gut einfügt. Vorbild ist die Kita-Aufstockung in
Zangberg, die sehr effizient und sehr kostengünstig realisiert werden konnte. Eine Holzständerbauweise hätte zudem den Vorteil der kurzen Bauzeit und der geringen Beeinträchtigung des laufenden Betriebes.
Aktuell ist zwischen der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen und der Gemeinde Oberbergkirchen zu klären, wer Bauherr sein soll und wie die Finanzierung erfolgt. Wenn diese Grundsatzfragen geklärt sind, kann intensiver in die Planung eingestiegen werden.
Gemeinde- und VGem-Rat Benjamin Bock erläuterte nochmals die Hintergründe, warum sich der VGem-Rat bereits für eine Aufstockung ausgesprochen hatte und bekräftigte nochmals, dass es die kostengünstigste und vernünftigste Variante ist.
Aus den Reihen des Gemeinderates kamen dazu keine Rückfragen oder Einwände.
Kommunale Wärmeplanung; Information über Beauftragung eines Planungsbüros
Die Gemeinde hat hierzu mit der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen einen Kooperationsvertrag geschlossen, mit dem Ziel einer Konvoiplanung. Dazu wurden Angebote eingeholt und an den wirtschaftlichsten Anbieter, die HPE GmbH, wurde der Auftrag erteilt.
Es zeigte sich, dass durch die gemeinsame Beauftragung erhebliche Synergieeffekte erzielt werden können und Aufwand eingespart wird, was zu einer deutlichen Kostenreduzierung führt. Die Gemeinden profitieren davon, weil der Pauschalzuschuss in Höhe von 34.800 Euro dennoch in voller Höhe ausgezahlt wird.
Bürgermeister Lantenhammer erklärte nochmals die Zahlen und machte deutlich, dass die einzelnen Gemeinden durch diese Konvoiplanung tatsächlich eine Menge Geld bei den Planungskosten einsparen.
Überörtliche Prüfung der Kasse sowie der Jahresrechnungen 2022 bis 2024; Bekanntgabe des Prüfungsberichtes der Staatl. Rechnungsprüfungsstelle
Die Staatliche Rechnungsprüfungsstelle des Landratsamtes Mühldorf a. Inn hat kürzlich die überörtliche Prüfung der Jahresrechnungen 2022 bis 2024 durchgeführt. Zu einigen Punkten war eine Stellungnahme seitens der Gemeinde abzugeben. Den Bericht nahm der Gemeinderat zur Kenntnis.
Neubau eines Feuerwehrhauses mit Schützenheim in Aspertsham; Sachstandsbericht
Bürgermeister Lantenhammer informierte zu diesem Tagesordnungspunkt anhand von Fotos über den aktuellen Stand der Bauarbeiten und nennt erste grobe Zahlen. Er lobt dabei den großen Einsatz der freiwilligen Arbeitskräfte. Bis Anfang November wurden bereits ca. 180.000 Euro ausgegeben, auch wurden bereits ca. 30 Tonnen Baustahl verbaut. Wie geplant, konnten bereits enorme Kosteneinsparungen erzielt werden, beispielsweise durch die eigene Herstellung des Betons. Der Bürgermeister zeigte sich zuversichtlich, dass der Rohbau noch vor dem Winter fertiggestellt werden kann.