Kita heißt nun Haus der Kinder Herz Jesu Zangberg

Auszug aus der Gemeinderatssitzung vom 28.10.2025

Aufstockung des Rathauses in Oberbergkirchen
In der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen und im Gemeinderat Oberbergkirchen wurden Absichtsbeschlüsse gefasst, mit dem Ziel, das Rathaus in Oberbergkirchen aufzustocken, um der Raumnot Herr zu werden.
Die Situation in der Verwaltung hat sich erheblich zugespitzt, weil die Aufgaben in den letzten Jahren stetig mehr geworden sind, verursacht durch zusätzliche Bürokratie, aber auch, weil die Gemeinden gewachsen sind und neue Einrichtungen hinzugekommen sind.
Erste Vorentwurfsplanungen von Dipl.-Ing. (FH) Thomas Elger haben gezeigt, dass eine Aufstockung auf dem bestehenden Rathaus technisch möglich ist und sich ortsplanerisch gut einfügt. Eine Holzständerbauweise hätte zudem den Vorteil der kurzen Bauzeit und der geringen Beeinträchtigung des laufenden Betriebes.
Aktuell ist zwischen der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen und der Gemeinde Oberbergkirchen zu klären, wer Bauherr sein soll und wie die Finanzierung erfolgt. Wenn diese Grundsatzfragen geklärt sind, kann intensiver in die Planung eingestiegen werden.
In der anschließenden ausführlichen Diskussion führte Bürgermeister Georg Auer aus, dass ein nördlicher Anbau am bestehenden Rathaus die ansprechendere Lösung wäre. Allerdings ist sie auch teurer. In der Gemeinschaftsversammlung wurde deshalb eine Einigung erzielt, dass dann, wenn die Gemeinde Oberbergkirchen diese Lösung möchte, die Gemeinde auch die Mehrkosten tragen müsse.
Angesprochen wurde auch, dass die Räumlichkeiten der Kanzlei Zangberg für die Verwaltung genutzt werden könnten. Der Geschäftsstellenleiter der VGem, Georg Obermaier, führte aus, dass dies durchaus eine Option sei, die diskutiert wurde. Sie sei aber nicht zu empfehlen und käme nur dann in Betracht, wenn die Aufstockung scheitern würde.

Berufung des Gemeindewahlleiters und des stellv. Gemeindewahlleiters für die Kommunalwahlen am 08. März 2026
Einstimmig sprach sich der Gemeinderat dafür aus, Herrn Werner Luft zum Gemeindewahlleiter und Frau Rosa Mörwald zur Stellvertreterin für die Kommunalwahlen im kommenden Jahr zu berufen.

Freiwillige Feuerwehr Zangberg; Erneuerung des Antrages auf Erweiterung des Feuerwehrhauses
Nachdem erst geplant war, das Feuerwehrgerätehaus im Norden zu erweitern, lautet nun der Antrag auf Erweiterung im südlichen Bereich. Erste Vorgespräche dazu haben auch bereits mit dem Landratsamt Mühldorf a. Inn stattgefunden, die positiv verliefen.
Der anwesende Kommandant Thomas Heindl ergänzte, dass beim Bau viel Eigenleistung geplant sei in allen Gewerken. Gemeinderätin Karin Böck sprach die Möglichkeit eines Aufzuges an, der im Zuge dieser Planung aber nicht realisiert werden kann, weil er an der Nordseite benötigt wird.
Der Gemeinderat war sich jedoch einig, dass man beabsichtigt, das Feuerwehrgerätehaus auf drei Stellplätze zu erweitern. Die Planungen für einen südlichen Anbau sollen vorangetrieben werden.

Wasserversorgung Zangberg, Ringleitung in der Waidlstraße; Bekanntgabe einer Eilentscheidung
Beim Spülen der neuen Wasserleitung nach Weilkirchen wurde ein erheblicher Druckabfall im Kloster festgestellt. Die einzig realistische Erklärung war, dass die Pumpstation in der Waidlstraße mehr Wasser wegpumpt, als zufließt. Laut der hydraulischen Berechnung sollte das eigentlich nicht der Fall sein. Um zumindest eine deutliche Verbesserung zu erreichen, bot sich an, die bestehende PVC-Leitung in der Waidlstraße mit der Leitung zum Kloster zu verbinden. Dadurch verbessern sich nicht nur die Druckverhältnisse im Kloster, es entsteht auch eine Ringleitung, die die Versorgungssicherheit für das gesamte östliche Gemeindegebiet erhöht. Die Mehrkosten für diese Maßnahme betragen geschätzt ca. 6.000 Euro netto.
Der Gemeinderat war sich jedoch einig, dem Bau der Ringleitung zuzustimmen.

Kindertagesstätte; Namensgebung Kita
Bürgermeister Auer gab die zahlreich eingegangenen Namensvorschläge, die in der Kita gesammelt wurden, bekannt. Ebenso wurde der Antrag des Pfarrgemeinderates vorgetragen, der im Ergebnis lautet, dass der bisherige Name beibehalten werden soll. Der Vorsitzende ergänzte, dass der Name nicht so entscheidend sei, vielmehr die Konzeption und die sieht weiterhin die kirchlichen Feste im Jahreskreis als festen Bestandteil des Kindergartenalltages vor. Laut der Betriebserlaubnis ist die Kindertagesstätte mittlerweile ein Haus der Kinder.
Bei drei Gegenstimmen sprach sich der Gemeinderat mehrheitlich dafür aus, dass der neue Name „Haus der Kinder Herz Jesu Zangberg“ lauten soll. Ferner soll auch das Logo angepasst werden.