Neues Feuerwehrgerätehaus in Aspertsham soll SOS-Punkt werden

Auszug aus der Gemeinderatssitzung vom 04.03.2026

Bauanträge
Wie üblich behandelte der Gemeinderat zu Beginn der Sitzung die vorliegenden Bauanträge.
Dem 2. Tekturplan zum Neubau eines Milchviehstalles mit Laufhof und Jungviehseite in zwei Bauabschnitten in Hanging 8 hinsichtlich der Veränderung der Lage bzw. der Höhenlage (ca. 4 m nach Norden und ca. 6 m nach Osten), der veränderten Innenaufteilung, dem Einbau eines Stromspeichers sowie der Veränderung der Außenansichten wurde vollumfänglich zugestimmt.
Des Weiteren wurde dem Antrag auf Baugenehmigung zum Abriss des bestehenden Fahrsilos und Neubau landwirtschaftlichen Maschinenhalle in Aspertsham 5 das gemeindliche Einvernehmen erteilt.
Ferner stimmte man dem Antrag auf Baugenehmigung zur Errichtung einer Terrassenüberdachung für die bestehende Terrasse in der Hofmark-Straße 6 zu.
Zudem sprach sich der Gemeinderat für den Antrag auf Erweiterung des Altenteilbereiches im bestehenden Betriebsleiterwohnhaus in Inzlham 3 aus.

Festsetzung des neuen Feuerwehrhauses mit Schützenheim in Aspertsham als SOS-Punkt im Katastrophenfall
Im Krisenplan „Blackout“ ist als SOS-Punkt bislang das Feuerwehrgerätehaus Schönberg festgesetzt.
Nachdem das neue Feuerwehrhaus mit Schützenheim in Aspertsham nun auch in absehbarer Zeit fertig gestellt wird, wäre auch die Möglichkeit, dieses neue Gebäude als SOS-Punkt für die Bevölkerung im westlichen Gemeindegebiet (Aspertsham) einzurichten. Nach Rücksprache mit den Verantwortlichen der Feuerwehr und Schützenvereines Aspertsham, wären diese bereit, im Katastrophenfall die Verantwortung hierfür zu übernehmen. Der Erste Kommandant der Feuerwehr Aspertsham, Marc Mucha, stellte dem Gemeinderat ein Konzept vor. Das Gremium sprach sich dafür aus, das Feuerwehrhaus Schönberg und das Feuerwehrhaus und Schützenheim Aspertsham als SOS-Punkte für einen längerfristigen Stromausfall festzulegen.

Beschaffung von Notstromaggregaten im Rahmen der Sammelbestellung der VGem Oberbergkirchen für die Feuerwehren Schönberg und Aspertsham und der SOS-Punkte
Der Krisenplan für einen „Blackout“ (Stromausfall) für die Mitgliedsgemeinden der VGem wurde bereits vorbesprochen. Ein wesentlicher Teil ist der Erwerb von Notstromaggregaten zur Aufrechterhaltung der Stromversorgung in den SOS-Punkten.
Die vier Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden waren sich jedoch einig, dass eine Sammelbestellung der Notstromaggregate erfolgen soll. Gemeinderat Bock stellt die Frage in den Raum, warum nicht ein zapfwellenbetriebenes Aggregat eine Alternative wäre. Zuhörer Marc Mucha entgegnet, dass dies lt. Kreisbrandinspektion keine Option darstellt. Auch Gemeinderat Winterer äußert Bedenken, wegen der Lautstärke sowie des Vorteiles, das Aggregat ohne Zugmaschine überall betreiben zu können. Gemeinderat Weindl stellt grundsätzlich fest, dass seines Wissens die letzten 25 Jahre nie ein Aggregat gebraucht wurde.
Im Endergebnis einigte man sich darauf, dass die Anschaffung eines Notstromaggregates auf alle Fälle Sinn macht. Per einstimmigen Beschluss wurde festgehalten, dass Angebote für Notstromaggregate für das Feuerwehrgerätehaus Schönberg sowie für das Feuerwehrgerätehaus Aspertsham mit Schützenheim eingeholt werden sollen. Verschiedene Spezifikationen wurden festgelegt.