Kommt ein First-Responder-Stützpunkt nach Aspertsham?

Auszug aus der Gemeinderatssitzung vom 03.06.2026

Stellungnahme zum IW-Gemeindecheck
Bürgermeister Lantenhammer stellte die Ergebnisse der Studie vor. Gemeinderatsmitglied Bock schlug vor, der Studie keine Beachtung zu schenken. Vermutlich handelt es sich um eine von KI erstellte Studie, es ist vollkommen unerklärlich, wer diese Daten genau erhoben hat und es wurde auch niemand aus der Gemeinde oder dem Gemeinderat dazu befragt.

Aufstellung eines Bebauungsplanes Nr. 20 „Bondlfeld II“; Weitere Vorgehensweise
Einstimmig sprach man sich hierzu aus, die Verwaltung mit der Vorbereitung zur Aufstellung des Bebauungsplanes „Bondlfeld II“ zu beauftragen. Mit der Stiftung Ecksberg ist über die konkrete Überplanung ihres Grundstückes zu verhandeln.

Umbau und Sanierung Wohngebäude, Hauptstraße 6; weitere Vorgehensweise
Zu diesem Tagesordnungspunkt hielt man fest, dass die Gemeinde plant, mit dem Einbau der Wohnungen im „Krameranwesen“ Hauptstraße 6, im Jahr 2027 zu beginnen. Der Mietvertrag mit dem Landkreis Mühldorf soll dementsprechend gekündigt werden.

Sachstand über die Einrichtung eines First-Responder-Stützpunktes bei der FF Aspertham
Die FF Aspertsham könne sich vorstellen, einen First-Responder-Stützpunkt aufzubauen. Man hätte Mitglieder mit Sanitätsausbildung, die den Stützpunkt betreiben könnten.
Ob ein First-Responder-Stützpunkt in Aspertsham eingerichtet wird, entscheidet die Kreisbrandinspektion zusammen mit der ILS (integrierte Leitstelle – Rettungszweckverband für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung).
Gemeinderatsmitglied Bock empfahl dem Kommandanten, Herrn Mucha, noch zwei Jahre abzuwarten, bis das Feuerwehrhaus in Aspertsham komplett fertig ist und man sich eingelebt hat.
Aktuell wartet man ab, wie sich die ILS und die Kreisbrandinspektion nach Auswertung der Zahlen zur Genehmigung des Stützpunktes äußern. Die letztendliche Entscheidung liegt dann beim Gemeinderat von Schönberg.

Partnerschaft mit dem Mavuno-Projekt über den Verein Marafiki wa Afrika e.V., Tansania
Bei zwei Gegenstimmen sprach man sich mehrheitlich dafür aus, derzeit keine offizielle Partnerschaft anzustreben. Als Anerkennung für die Arbeit des Vereins soll jedoch ein Betrag von 500,00 Euro an den Verein Marafiki wa Afrika e.V. überwiesen werden.