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Kinderhaus St. Martin



Das Kinderhaus St. Martin der Gemeinde Oberbergkirchen umfasst folgende 3 Einrichtungen:

Kindergarten
Kinderkrippe (Betreuung von unter 3-jährigen Kindern)
Kinderhort (Betreuung von Schulkindern).



Projekte




Einbau Kinderkrippe ins Untergeschoss


Eingabeplan Untergeschoss Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen für unter 3-jährige Kinder war in Oberbergkirchen sehr groß. Um diesen Bedarf abdecken zu können hat der Gemeinderat beschlossen den Gruppenraum im Untergeschoss des Kindergartengebäudes für eine Krippengruppe einzurichten. Der Gruppenraum wird bereits jetzt für die Betreuung der Krippenkinder verwendet.


Eingabeplan Erdgeschoss Um eine bedarfsgerechte Betreuung anzubieten sind einige Umbauarbeiten erforderlich.
Der Nebenraum des Gruppenraumes wird als Schlaf- und Ruheraum genutzt. Hierzu wird ein Teppichboden verlegt, Rollos oder Vorhänge werden angebracht. In die vorhandene Türe wird ein Sichtfenster eingebaut. Im gesamten Untergeschoss werden Insektenschutzgitter angebracht. Auch ein weiterer Wickelbereich mit Baby-Badewanne und einem Waschbecken wird eingerichtet. Zur Sicherstellung des Brandschutzes ist unterhalb der Treppe  eine Zwischenwand einzuziehen. Im Erdgeschoss wird neben dem Haupteingangsbereich ein Kinderwagenabstellplatz errichtet.
Das gesamte Gebäude wird neu gestrichen, im Untergeschoss auch innen. Auch Aussenspielgeräte werden neu angeschafft. Die Räumlichkeiten im Krippenbereich werden auch entsprechend eingerichtet.

Sämtliche Arbeiten sollen bis zum Beginn des nächsten Kindergartenjahres im September abgeschlossen sein.




Konzept und Kindergartenordnung



Einen kurzen Überblick über das Konzept bzw. die Kindergartenordnung des Kinderhauses St. Martin erhalten Sie mit dem Kindergarten-Flyer. Die Beiträge sind ab dem Kindergartenjahr 2010/2011 gültig.

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Kindergarten St. Martin der Gemeinde Oberbergkirchen



Kindergartengebäude

Inhaltsverzeichnis



Einbau Kinderkrippe ins Untergeschoss

Vorwort
Rahmenbedingungen
1. Größe der Einrichtung
2. Räumlichkeiten - Raumgestaltung
3. Unser Team
Ziele und Formen unserer pädagogischen Arbeit
1. Kind sein dürfen
2. Förderung der Persönlichkeit und des Selbstwertes
3. Soziales Miteinander
4. Fähigkeiten und Fertigkeiten im kognitiven, manuellen und motorischen Bereich
5. Ganzheitliche Erfahrungen und Erlebnisse
6. Altersgemäße Angebote
7. Projekte und Exkursionen
8. Planung
9. Die Kinderkonferenz
10. Das Regenbogenzimmer
Tagesablauf
Elternarbeit
1. Elternumfrage
2. Elternabende
3. Elterninformation
4. Elternkaffee
5. Elterngespräche
6. Feste und gemeinsame Veranstaltungen
7. Unser Elternbeirat
8. Kindergartenförderverein
Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen
Kindergartenordnung
1. Öffnungszeiten und Beiträge (ab Kindergartenjahr 2010/2011)
2. Ferienregelung
3. Betreuung von Schulkindern
4. Aufnahme der Kinder
5. Erkrankung und Mitteilungspflicht
6. Abmeldung
7. Aufsicht und Haftung
8. Was braucht Ihr Kind?

Maifest 2006 Maifest 2006


Vorwort


Liebe Eltern,

wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Konzeption!

Diese Konzeption wurde geschrieben, um unsere Arbeit mit den Kindern transparent zu machen. Wir erläutern unsere Ziele, legen unsere Schwerpunkte dar und hoffen, Ihnen viele Fragen beantworten zu können.
Sie richtet sich an alle, die sich für unseren Kindergarten interessieren und diejenigen, die beabsichtigen, uns ihr Kind anzuvertrauen.


Bei der Erarbeitung dieser Konzeption haben wir als Titel

 

"Ich und Du"

 

gewählt.

Damit beabsichtigen wir, dass der Leser schon auf den ersten Blick erkennt, worauf sich unser Schwerpunkt bezieht.

 

Das kleine Kind ist zunächst noch ganz ichbezogen und erfährt mit dem Eintritt in den Kindergarten möglicherweise seine ersten außerfamiliären sozialen Bezüge.

Es tritt einer Gruppe gegenüber, erlebt Gemeinschaft, stößt aber auch an Grenzen. Am "Du", am Gegenüber, erfährt es sich selbst und lernt sich selber mit vielen Stärken und Schwächen kennen.

 

Diese Sozialisierung zu unterstützen und gleichzeitig das "Ich", den Selbstwert des Kindes, zu stärken, sehen wir als den Boden unserer pädagogischen Aufgabe.

Wir wünschen uns, dass die vorliegende detaillierte Konzeption einen Beitrag zum besseren Verständnis unserer Arbeit leistet.

 

Wir freuen uns auf ein gutes Miteinander.

Ihr Kindergartenteam
 



Rahmenbedingungen


Rahmendaten:

 

Kindergarten der Gemeinde Oberbergkirchen
Schloßgartenstraße 6
84564 Oberbergkirchen
Tel.: 08637/7496
Fax: 08637/7496
e-mail: kiga.obk@web.de

 

Träger des Kindergartens ist die Gemeinde Oberbergkirchen, Mitgliedsgemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen, Bürgermeister Josef Englbrecht.
Ansprechpartner der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen:  Herr Obermaier Georg (Kämmerer)

 



1. Größe der Einrichtung


Unser Kindergarten wurde im Herbst 1992 fertiggestellt und zunächst mit zwei Gruppen eröffnet. Im Herbst 1993 kam wegen der hohen Anzahl der Kinder schließlich die 3. Gruppe dazu.
Jede Gruppe kann mit max. 25 Kindern belegt werden.
Die Gruppen sind altersgemischt (Bay. Bildungs- und Erziehungsplan).
Es befinden sich derzeit (Kindergartenjahr 2007/2008) zwei integrative Kinder in unserer Einrichtung, im Kindergartenjahr 2008/2009 voraussichtlich ein integratives Kind.


2. Räumlichkeiten - Raumgestaltung


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Erdgeschoss  (421 KB)


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Untergeschoss  (215 KB)


Im Sandkasten  

Für den Aufenthalt im Freien stehen zwei überdachte Terrassen und ein naturnaher Garten mit Rutschbahn, Bachlauf, Gartenhaus und zwei Sandkästen zur Verfügung.

 

 

Die hellen Gruppenräume sind individuell gestaltet und eingerichtet. Jede Gruppe verfügt über ein Malzimmer und eine zweite Spielebene, die je nach Bedarf als Baubereich oder Kuschelecke genutzt wird.

 

 

Besonderen pädagogischen Wert legen wir auf Raumaufteilung und -gestaltung.
Dabei ist eine Überschaubarkeit und eine gewisse Ordnung von großer Bedeutung.


"Für das Kind ist die Ordnung das, was für uns der Boden ist, auf dem wir stehen"
(M. Montessori)

 

Die Gruppenräume sind in einzelne Spielbereiche aufgeteilt, die je nach dem Bedürfnis des Kindes das Spiel auf dem Boden (Bauteppich) oder dem Tisch (malen, basteln, bauen, lesen ..), in einer Kuschel- oder Puppenecke (Rollenspiel, verstecken, kuscheln ...) ermöglichen.
Die Räume sind so ausgestattet, dass sie eine heimelige Atmosphäre ausstrahlen und zum Spiel einladen.

 

Ebenso legen wir sehr viel Wert darauf, dass sich Jahreszeiten, Themen- und Erlebnisbereiche der Kinder im Raum wiederfinden. Wände, Fenster und Jahreszeitentische sind entsprechend dekoriert, laden zum Verweilen, Staunen und Schauen ein.


Wandgestaltung

Bei der Auswahl des Spielmaterials ist uns wichtig, dass eine Überschaubarkeit, pädagogische Qualität unter Berücksichtigung der kindlichen Bedürfnisse gewährleistet ist. Das Spielmaterial ist variabel, d.h. es wird themen- und jahreszeitbezogen ausgetauscht, sodass kein Überangebot entsteht. Ebenso werden die Kinder auf den Wert der Spiele aufmerksam gemacht und ein richtiger Umgang damit geübt (Werterziehung).

 

Unser Kindergarten verfügt des Weiteren über Montessori-Materialien.



3. Unser Team


 

 

Dagmar Helfrich, Erzieherin und Leiterin

 

 

Martina Gruber, Kinderpflegerin


 

 

Frieda Seisenberger, Erzieherin

 

 

Irmgard Pichlmair, Kinderpflegerin

 

 

 

Regelmäßige Fortbildungen gewährleisten eine zeitgemäße, pädagogische Qualifikation.

Der Kindergarten wird von Frau Rosa Hötzinger sauber gehalten.


 

 

Unser Foto zeigt:

 

oben von links nach rechts:

Frieda Seisenberger und Irmgard Pichlmair

 


unten von links nach rechts:

Dagmar Helfrich und Martina Gruber



Ziele und Formen unserer pädagogischen Arbeit


Im Rahmen des Bayerischen Bildungs- und Erziehungplanes fördern wir bis zur Einschulung die Basiskompetenzen der Kinder wie z. B. positives Selbstwertgefühl, Verantwortungsübernahme oder die Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit.

 

Auch Förderschwerpunkte wie geschlechtsbewusste Erziehung, die Förderung von Kindern mit Entwicklungsrisiken, die Vorbereitung und Begleitung des Kindes beim Übergang in die Schule, die sprachliche Förderung sowie die mathematische, naturwissenschaftliche und technische Bildung.

 

Im Kindergartenjahr 2008/2009 wird eine an Maria-Montessori-Erziehung angelehnte Pädagogik angeboten. Auf Wunsch können zusätzliche Teil dieser Pädagogik in den Kindergartenalltag mit einbezogen werden.



1. Kind sein dürfen


Besonders wichtig für unsere Arbeit im Kindergarten erscheint uns das Ziel "Kind sein dürfen".

 

Darunter verstehen wir, dass sich die Raum- und Zeitgestaltung nach dem Bedürfnis des Kindes nach Spiel orientiert.

 

Da wir aus der Pädagogik wissen, wie wertvoll und wichtig für die gesunde Entwicklung des Kindes das Rollenspiel ist, bieten wir viele Möglichkeiten dazu.

 

Die Kinder können sich verkleiden, in andere Rollen schlüpfen, einmal Arzt, Verkäuferin oder Mutter sein, Familie spielen, gehörte Märchen, Geschichten und Erlebnisse durch das Nachspielen verarbeiten.

 

Dazu stehen ihnen die Puppenecke, ein Doktorkoffer, Verkleidungs-Kiste, Kaufladen, Büromaterialien und die Bauecke mit vielen Tieren, Märchenfiguren und anderes Belebungsmaterial zur Verfügung.

 

 

"Spielen ist die Arbeit des Kindes."
(Maria Montessori)


Spielen in der Bauecke mit der Eisenbahn  

"Kind sein dürfen" bedeutet für uns auch, dass das Lernen und Ausprobieren mit Spiel- und Beschäftigungsmaterialien noch ohne Zeit- und Leistungsdruck geschehen soll.

 

Die Kinder dürfen beispielsweise im Malzimmer mit Schere, Papier, Stiften, Kleber, Kleister, Karton und "vielfältigen Materialen" experimentieren, ohne dass ein Ergebnis entstehen muss. 

 

Ebenso erscheint es uns wichtig, dass die Kinder entsprechend ihrem Alter und ihrer Entwicklung malen und basteln dürfen. 

 Hier wollen wir der Entwicklung des Kindes nicht vorausgreifen, wobei eine gelegentliche Schablonenarbeit gerade für ein jüngeres Kind durchaus einmal sein darf, um auch ihm einmal ein Erfolgserlebnis zu vermitteln.

 


 

 

 

Das Malen der Kinder kann Ausdruck ihrer Seele sein, und deshalb ist jedes Bild für sich "gleich wertvoll".



2. Förderung der Persönlichkeit und des Selbstwertes


Wie schon im Vorwort erwähnt erscheint uns die "Ichtstärkung" des Kindes sehr wichtig.

 

Um in einer Gruppe bestehen zu können, ist ein gesundes Maß an Selbstvertrauen notwendig. Dies ist bei den Kindern unterschiedlich stark ausgeprägt.

 

Das Kind braucht von klein auf die Liebe und das Vertrauen des Erwachsenen, um sich selber annehmen zu können.

 

Im Kindergarten bieten sich viele Möglichkeiten, dem Kind dieses Angenommensein zu vermitteln.

 

In spielerischer Form können die Kinder zunächst erleben, dass jeder anders ist, anders aussieht und unterschiedliche Fähigkeiten besitzt.

 

Auf diese Weise kann die Grunderfahrung "Ich bin ich" und "Du bist Du" geschaffen werden.

 

Durch Gespräche, Lieder und religiöse Geschichten kann das Kind erfahren, dass es gut ist dass es da ist.



 

Natürlich ist auch das Lob von großer Bedeutung.
Gerade Kindern mit geringem Selbstwertgefühl können wir mit Erfolgserlebnissen zu mehr Vertrauen in sich verhelfen.

 

Dazu gehört auch, dass wir durch Beobachtung erkennen, wo die Stärken der Kinder liegen und diese gezielt unterstützen.
Zum anderen sollen die Kinder allmählich selbst ihre Stärken und Schwächen einschätzen können.



3. Soziales Miteinander


Der Förderung des positiven Selbstwertes steht die Sozialisierung, das Eingliedern in eine Gemeinschaft gegenüber: "ich bin wichtig, aber der andere genauso".

 

Im täglichen Umgang miteinander sollen die Kinder allmählich die Regeln des Miteinanders erlernen:

Aufeinander Rücksicht nehmen
- Lautstärke und Spielverhalten so anpassen, dass andere Kinder nicht gestört sind
- nichts kaputtmachen oder wegnehmen
- einander nicht verbal oder körperlich verletzen

 

Helfen und Teilen
- einander beim Anziehen, Spielen etc. helfen,
- Brotzeit oder Spielsachen miteinander teilen

 

Umgangsformen
- grüßen und verabschieden
- (Bitte, Danke, Entschuldigung,...)

 

Konfliktlösung
- bei Streitigkeiten nicht immer die Hilfe des Erwachsenen suchen

 

Gruppenregeln akzeptieren
- Essenszeiten einhalten
- Aufräumen

 

Neben diesen notwendigen Regeln des Miteinanders erfährt das Kind in der Gemeinschaft viel Freude am gemeinsamen Tun, schafft Freundschaften und soll sensibel werden für eigene Gefühle und die der anderen.

 

 

Betreuung von integrativen Kindern

 

Ab Dezember des Kindergartenjahres 2008/2009 werden drei integrative Kinder in der Einrichtung betreut. Der Kindergarten ist somit ein Integrationskindergarten.

Die Kinder haben dadurch die Möglichkeit, Behinderung als normalen Bestandteil menschlicher Existenz zu erleben. Eine wichtige Voraussetzung ist es, alle Kinder so in das Gruppengeschehen mit einzubeziehen, dass jeder in seiner Persönlichkeit akzeptiert und toleriert wird.

 

 

Ebenso werden gruppenübergreifende Begegnungen mit den Kindern beider Gruppen bei gemeinsamen Festen, bei Festvorbereitungen und Ausflügen, im Garten und durch gegenseitige Besuche im Freispiel sowie dem Aktionsraum ermöglicht.


Streicheln mit dem Igelball


4. Fähigkeiten und Fertigkeiten im kognitiven, manuellen und motorischen Bereich


Durch ein ausgewähltes Spiel- und Beschäftigungsangebot sollen folgende Fähigkeiten gefördert werden:

 

Sprache
- Sprachschatzerweiterung durch Geschichten, Lieder, Reime und Fingerspiele
- Satzgefüge (gerade Schulanfänger sollen anhand von Nacherzählungen und Sprachspielen zum Gebrauch von ganzen Sätzen ermuntert werden)
- Rollenspiel
- Vorschul-Projekt "Lustiges Sprechzeichnen mit Mira und Mirakula" (spielerische Sprachförderung - Pattloch-Verlag)

 

Phantasie
- durch Rollenspiele
- Nacherzählen und Phantasiereisen,
- Rhythmik
- Malen, Basteln, Kneten
- Geschichten und Lieder

 

Ausdauer und Konzentration
- längeres Verweilen bei einer Spielbeschäftigung
- Tischspiele mit Regeln
- Stuhl- und Lernkreis
- bei vielfältigen Bastel- und Malangeboten

 

Manuelle Fertigkeiten
- durch Umgang mit versch. Konstruktionsmaterial
- durch Umgang mit Schere, Stifte, Kleber ...
- Kneten und Formen
- Übungen des tägl. Lebens: Brot streichen, kehren, wischen, eingießen, abspülen, umrühren ... etc.

 

Motorische Fähigkeiten
- Turnen und Rhythmik
- Psychomotorisches Bewegungsangebot
- Kinesiologie
- Klettern, Rutschen, Laufen ... im Freien
- Spiel- und Bewegungsformen zum Projekt "Knaxiade"
- Bewegungsbaustelle



5. Ganzheitliche Erfahrungen und Erlebnisse


Anschauung Sommerblume

Unter ganzheitlich verstehen wir, dass alles Lernen und Spielen nicht einseitig, sondern mit allen Sinnen (hören, sehen, riechen, schmecken, fühlen, staunen ...) und mit dem Herzen geschieht.

 

Mit allen Sinnen sollen die Kinder die Natur und den Mitmenschen erleben.

 

Naturerlebnisse
- Anschauungen
- Spaziergänge
- Säen etc.
- Nachspielen von Naturgeschehnissen

 

Gesundheitserziehung / Gesundheitsvorsorge
- "Die kleine Lok" (Ernährungserziehungsprogramm)
- Zum Projekt "Xundi" - der Arzt besucht die Kinder und spricht mit ihnen über gesunde Ernährung, wie wichtig Bewegung ist und erkundet mit "Theo" dem Bären den Körper

 

Sinnesübungen
- Hören (Glöckchen hören)
- Fühlen (Gegenstände ertasten)
- Riechen, schmecken (versch. Lebensmittel unterscheiden)
- Sehen (Ich sehe was, das du nicht siehst)
- Experimentieren

 

Jahreszeitliche Feste und Feiern
- Feiern und sich miteinander freuen
- Vorbilder erleben
- Jahreszeiten bewusster wahrnehmen

 

Religiöse Erziehung
- Herzens- und Gemütsbildung - musischer Bereich
- Religiöse Weltschau - Staunen und Danken ...
- Biblische Geschichten
- Gottesdienst feiern

 

"Gott kommt durch die Sinne in den Sinn" (Elmar Gruber)

 


Eindruck - Ausdruck
Kinder sind heute sehr vielen Reizen ausgesetzt ("Reizüberflutung"). Zuviel unverarbeitete Eindrücke machen Kinder unruhig, aggressiv, unkonzentriert ...

 


Jeder Eindruck braucht einen Ausdruck.

 


Wir sehen es als unsere Aufgabe, den Kindern vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten anzubieten ... im Rollenspiel, Theaterspiel, durch Lieder, Rhythmik und Bewegungsspiele, Malen und Nacherzählen von Erlebtem:

 

Beispiel "Martinsfest"

 


Vorbereitend hören die Kinder die Martinslegende, basteln Laternen, erinnern sich an vergangenes Jahr, lernen Lieder ...
Nach dem Fest können sie Erlebtes malen, nacherzählen, singen, in der Rhythmik noch mal "Führen - Folgen" spielen, am Jahreszeitentisch wiederfinden, Fenster entsprechend gestalten, die Geschichte nachspielen ...

 

Dementsprechend ist es pädagogisch wichtig, länger bei einem Thema zu verweilen (Projektarbeit) und dem Bedürfnis des Kindes nach Wiederholung nachzukommen. So gestaltet sich auch der Aufbau einer oder mehrerer Wochen nach diesem Prinzip.

 


Weniger ist oft mehr.



6. Altersgemäße Angebote


Die Schulanfänger beim Malen Wir betreuen Kinder zwischen 2 und 6 Jahren.

 

Aus diesem Grunde orientiert sich unser Spiel- und Beschäftigungsangebot an dem Alter unserer Kinder (Arbeit in Kleingruppen, versch. Beschäftigungszeiträume, unterschiedliches Materialangebot ...).

 

Um eine alters- und entwicklungsgerechte Erziehung aller Kinder zu erreichen, findet einmal wöchentlich für die Kinder ein "Mini - Midi - Maxi" Treffen statt.

 

Hierbei werden alle Kinder beider Gruppen mit den jeweils Gleichaltrigen zusammengefasst.

 

Die "Minis" umfassen unsere jüngsten Kinder, "Midis" die Kinder mittleren Alters und "Maxis" sind alle Vorschulkinder in der Einrichtung.

 

So besteht die Möglichkeit, dass die Kinder eine auf ihr Alter und ihre Entwicklung abgestimmte Bildung erhalten und sich untereinander besser kennenlernen können.

 

Zusätzlich werden die Schulanfänger durch ein entsprechendes Vorschulprogramm in ihrer Gruppe gesondert gefördert. Die Basiskompetenzen bezüglich des Bildungs- und Erziehungsplanes werden unterstrichen.

 

Allerdings gilt auch hier, dass das Spiel oberstes Prinzip ist und den Boden für die spätere Lernbereitschaft des Kindes schafft.



7. Projekte und Exkursionen


Besuch bei Zauberer Dietz  

 

Im Rahmen des Jahresthemas wer-den auch Exkursionen mit oder ohne Eltern (Bsp.: Theaterfahrt, Tierpark-besuch...) und bestimmte Projekte (Bsp.: gesunde Ernährung mit der kleinen Lok, Knaxiade ...) unternommen.



8. Planung


In regelmäßigen Teambesprechungen werden organisatorische und pädagogische Themen abgesprochen und geplant.

 

Für die inhaltliche Arbeit mit den Kindern hat es sich bewährt, ein Jahresthema (z.B. "von Herzen" oder "wo ich zuhause bin", etc.) zu erstellen und jahreszeitliche Beschäftigungen diesem Gesamtthema zu unterstellen.

 

In Teamsitzungen werden entsprechende Material- und Beschäftigungsangebote gesammelt und ausgetauscht.

 

Es werden regelmäßig Gespräche geführt, um zu reflektieren ob unsere Arbeit mit dem Bay. Bildungs- und Erziehungsplan identisch ist. So können wir unsere Qualität sichern.

 

Anhand des Wochenaushanges können Sie sehen, was in Ihrer Gruppe gerade aktuell ist.



9. Die Kinderkonferenz


Regelmäßig finden in unserem Kindergarten Kinderkonferenzen statt.
Kinderkonerenzen stärken den demokratischen Aspekt in der Kinderarbeit. Eine Kinderkonferenz bietet den Kindern eine Möglichkeit, Mitbestimmung und Mitverantwortung einüben zu können. Dadurch erwerben die Kinder im Laufe einer Kinderkonferenz Kompetenzen, die wertvoll und vorteilhaft für ihr ganzes weiteres Leben sind.

 

Themen für eine Kinderkonferenz können sein:
- Planung von Aktionen / Projekten
- Abstimmungen
- Diskussionen über Regeln, Aktuelles oder Ärgerliches z.B. Streit



10. Das Regenbogenzimmer


Ab 8.30 Uhr können die Kinder das Regenbogenzimmer (bis zu 3 Kinder je Gruppe) nutzen.
Spielangebote wie z.B. Schaumstoffbausteine, Hängematte, Knete und Sandwanne stehen den Kindern im Wechsel zur Verfügung. Wie man sieht ist das Angebot vielseitig und wird zusammen mit den Kindern bestimmt.
Hierfür weren zusammen mit den Kindern in Konferenzen auch sinnvolle Regeln erarbeitet.


Tagesablauf


Der Tagesablauf in unserem Kindergarten orientiert sich nach den Bedürfnissen des Kindes nach Spiel und Bewegung, unseren pädagogischen Ansätzen und den räumlichen Möglichkeiten.

 

 

Immer beginnt der Tag mit dem freien Spiel.

 

Bedeutung des Spiels
- Erfahrungen und Erlebnisse verarbeiten
- Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten im sozialen Miteinander und im kognitiven Bereich
- Vertiefung von Erlerntem
- Freude am kreativen Tun und Hantieren

 

Das Freispiel nimmt deshalb einen großen zeitlichen Rahmen ein.
Morgens, wenn die Kinder kommen, dürfen sie entscheiden, wo und was sie spielen wollen, oder ob sie sich erst einmal umsehen, ausruhen oder erzählen wollen.
Oft spielen Kinder tage- und wochenlang dasselbe. Vielleicht weil sie etwas Erlebtes verarbeiten müssen oder Erlerntes vertiefen möchten.
Viele Kinder möchten auch dem Gruppengeschehen ausweichen und sich mit Freunden in einem Nebenraum alleine beschäftigen oder sich mit Kindern der anderen Gruppe treffen.
Dazu stehen gewisse Ausweichräume zur Verfügung:
Das Regenbogenzimmer (mit wechselndem Angebot), der Turnraum oder der Werkraum.

 

Diese Räume werden auch für gezielte Beschäftigungen mit einer Kleingruppe genützt.

 

Dem freien Spiel der Kinder steht die gezielte, angeleitete Beschäftigung gegenüber.

 

Diese Beschäftigung kann während der Freispielzeit in Kleingruppen durchgeführt werden, wie z. B. Mal- und Bastelangebote.

 

Im Wochenplan, bei Aushängen vor der Gruppe und an der "Elterinformation" im Eingangsbereich können Sie Termine entnehmen und lesen, womit wir uns im Kindergarten thematisch beschäftigen.


Ein Märchen wird erzählt

7.30                                         Frühöffnung in der Schmetterlingsgruppe

 

8.00 - 8.30 Uhr                          Begrüßung der Kinder, kurzer Austausch der Eltern mit 
                                                dem Kindergartenpersonals

 

8.30 Uhr                                   Ende der Bringzeit, damit jedem Kind ein gemeinsamer Start mit dem 
                                                Morgenkreis ermöglicht wird.
                                                Im Morgenkreis begrüßen wir einander, singen ein Lied und besprechen
                                                Aktuelles.

 

9.00 Uhr                                   Freispiel mit offenen Beschäftigungsangeboten
                                                                              oder
                                                mit inhaltlichen Schwerpunkten - teilweise gruppenübergreifend

 


11.45 - 12.15 Uhr                       Abholzeit der 4,25-Stunden-Kinder

 


12.30 - 13.15 Uhr                       Abholzeit der 5,25-Stunden-Kinder

 

Die Kinder haben die Möglichkeit gemeinsam Brotzeit zu machen oder gleitend, d.h. in einem gewissen Zeitraum dürfen die Kinder selbständig wählen, wann sie Brotzeit machen möchten.

 

Je nach Witterung und Gartenverhältnisse versuchen wir im Tagesablauf einen Aufenthalt im Freien zu ermöglichen oder einen Spaziergang zu unternehmen.

 


Bitte bringen Sie die Kinder pünktlich in den Kindergarten
und holen Sie Ihr Kind in den entsprechenden Zeiten ab!

 


Bitte versuchen Sie auch, in diesen Zeiten nicht anzurufen!
Das Büro ist täglich ab 12.30 Uhr besetzt.



Elternarbeit


Eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und dem Kindergartenpersonal basiert auf Vertrauen. Damit dieses Vertrauen entstehen und dadurch das gemeinsame Ziel, das Wohl des Kindes, verfolgt werden kann, wollen wir mit den Eltern an einem Strang ziehen.
Im Hinblick auf den Bay. Bildungs- und Erziehungsplan wird eine Erziehungspartnerschaft mit den Eltern gewünscht.

 



1. Elternumfrage


Wir führen regelmäßig (1 x jährlich) Elternbefragungen durch. Ziel ist es dabei ihre Meinung zu Themen wie zum Beispiel Öffnungszeiten zu befragen, um einen Überblick über den Grad der Zufriedenheit mit den bestehenden Angeboten zu erhalten.


2. Elternabende


Regelmäßig finden im Jahr ca. 3 Elternabende (Einführungselternabend, Bastelabend und ein Elternabend mit einem Referenten) statt. Der Bastelabend wird derzeit vom Elternbeirat initiiert. Dazu werden Sie schriftlich eingeladen. Wir freuen uns dabei sehr über Ihr Interesse und Ihr Kommen, geht es doch dabei um Ihr Kind! Ebenso sind wir für diesbezügliche Wünsche und Anregungen offen.


3. Elterninformation


Wichtige Informationen und aktuelle Termine bekommen Sie durch Aushänge im Eingangsbereich an der "Elterninfo".  Ergänzend dazu erhalten Sie ca. alle 6 bis 8 Wochen einen Elternbrief in dem Themenbereiche der Kinder, Termine und Veranstaltungen bekannt gegeben werden.


4. Elternkaffee


In der Zeit von 7.30 - 8.30 Uhr haben die Eltern die Möglichkeit im Eingangsbereich Kaffee zu trinken. Hier besteht die Möglichkeit sich kennenzulernen und sich auszutauschen.


5. Elterngespräche


Sehr wichtig erscheint uns der regelmäßige Austausch mit Ihnen.
Für uns ist es wichtig zu erfahren, wie es Ihrem Kind geht ( z.B. welche Erlebnisse es beschäftigen ... ).
Dazu reicht es manchmal aus, sich zwischen Tür und Angel miteinander auszutauschen.
Oftmals ist es jedoch empfehlenswert für ein umfangreiches Gespräch einen Termin zu vereinbaren. Dadurch ist gewährleistet, dass der Austausch in einer ungestörten Atmosphäre stattfinden kann.

Jede Gruppenleitung bietet an festen Tagen Sprechzeiten an.



6. Feste und gemeinsame Veranstaltungen


Besichtigung der Erntedankgaben in der Kirche  

Zu einem guten Miteinander sehen wir auch das gemeinsame Feiern von großer Bedeutung, da hier die Kinder die Gemeinsamkeit von Elternhaus und Kindergarten erleben können.

 

Im Laufe des Jahres werden wir mit den Kindern viele Feste feiern und gestalten.

 

Wir freuen uns, wenn Sie daran teilhaben und diese unterstützen.


Erntedank im Kindergarten  

 

Viele Feste sind ohne die tatkräftige Mitarbeit der Eltern nicht möglich.

 


Der Elternbeirat unterstützt uns bei der Organisation und Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen großartig. Trotzdem sind wir aber auch auf die Hilfe aller Eltern angewiesen.

 


Finanzielle Erlöse von Festen und Veranstaltungen
kommen immer Ihren Kindern zugute.



7. Unser Elternbeirat


Der Elternbeirat im Kindergarten hat in personellen und pädagogischen Angelegenheiten beratende Funktion.
In regelmäßigen Sitzungen werden aktuelle Geschehnisse besprochen und beraten.

 

Besonders wertvoll hat sich in den letzten Jahren eine hervorragende Hilfe bei der Organisation und Durchführung von Festen und Veranstaltungen bewiesen.
Somit ist der Elternbeirat eine wertvolle Stütze für die gesamte pädagogische Arbeit im Kindergarten.

 

Der Elternbeirat wird jährlich in der ersten Elternversammlung gewählt.

 

Wir freuen uns, wenn viele Eltern sich für diese wichtige Aufgabe zur Verfügung stellen.



8. Kindergartenförderverein


Der Kindergartenförderverein wurde im April 1991 gegründet, um die Errichtung eines Kindergartens in Oberbergkirchen zu unterstützen.

 

Heute besteht der Förderverein aus mehr als sechzig Mitgliedern (Eltern, Großeltern, Freunde ...) und ist nach wie vor eine ganz wichtige Säule des Kindergartens.

 

Mit einem Jahresbeitrag von 15 EUR je Mitglied kann der Förderverein den Kindergarten bei Neuanschaffungen und anderen Ausgaben (Ausflug der Schulanfänger, ...) alljährlich finanziell unterstützen.


Ausflug der Vorschulkinder


Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen


Unser Kindergarten hat Kontakt mit folgenden Einrichtungen und Personen:


Wir nutzen die Kontakte, um die Entwicklung der Kinder zu fördern. Insbesondere bei der Zusammenarbeit mit therapeutischen Einrichtungen geschieht dies mit dem Einverständnis der Eltern zum Wohle des einzelnen Kindes.
Des Weiteren wird auf eine intensive Zusammenarbeit zwischen Grundschule und Kindergarten Wert gelegt (gemeinsame Adventsfeier in der Schule, Besuch der Lehrer im Kindergarten usw.).


Kindergartenordnung



1. Öffnungszeiten und Beiträge (ab Kindergartenjahr 2010/2011)


Öffnungszeiten von bis/um

 

4 - 5 - Stunden-Betreuung   8.00 Uhr        12.15 Uhr

Bringzeit                            7.30 Uhr          9.00 Uhr

Die Kinder, die bis 8.30 Uhr nicht anwesend sind, können erst wieder um 9.00 Uhr aufgenommen werden, damit der alltägliche Morgenkreis nicht gestört wird.

Abholzeit                          11.45 Uhr        12.15 Uhr

 

5 - 6 - Stunden-Betreuung   8.00 Uhr        13.15 Uhr

Bringzeit                            7.30 Uhr          9.00 Uhr

Die Kinder, die bis 8.30 Uhr nicht anwesend sind, können erst wieder um 9.00 Uhr aufgenommen werden, damit der alltägliche Morgenkreis nicht gestört wird.

Abholzeit                          12.30 Uhr        13.15 Uhr


6 - 7 - Stunden-Betreuung   7.15 Uhr        14.00 Uhr

Bringzeit                            7.15 Uhr          9.00 Uhr

Die Kinder, die bis 8.30 Uhr nicht anwesend sind, können erst wieder um 9.00 Uhr aufgenommen werden, damit der alltägliche Morgenkreis nicht gestört wird.

Abholzeit                          13.00 Uhr        14.00 Uhr

 

7 - 8 Stunden - Betreuung    7.15 Uhr      15.00 Uhr

Bringzeit                             7.15 Uhr           15.00 Uhr

Die Kinder, die bis 8.30 Uhr nicht anwesend sind, können erst wieder um 9.00 Uhr aufgenommen werden, damit der alltägliche Morgenkreis nicht gestört wird.

Abholzeit                          14.00 Uhr           15.00 Uhr

 

Unter 3-jährige Kinder

Unter 3-jährige Kinder können einmal wöchentlich (Nutzungszeit 5,25 Stunden) oder zweimal wöchentlich (Nutzungszeit 10,50 Stunden) in der Einrichtung betreut werden. Diese Buchungszeit kann bis zum Ablauf des Förderzeitraums (=Kindergartenjahr, jeweils zum 31.08.) beibehalten werden.

 

Nachmittagsbetreuung

Einmal wöchentlich wird eine Nachmittagsbetreuung angeboten vom Ende der Nutzungszeit bis 16.30 Uhr. An welchen Wochentag die Nachmittagsbetreuung stattfindet wird von der Kindergartenleitung festgelegt.

 

 

Beiträge

 

4 - 5 - Stunden-Betreuung:   65 EUR + 4 EUR (Spielgeld)

 

5 - 6 - Stunden-Betreuung:   72 EUR + 4 EUR (Spielgeld)

 

6 - 7 - Stunden-Betreuung:   83 EUR + 4 EUR (Spielgeld)

 

7 - 8 - Stunden-Betreuung:   93 EUR + 4 EUR (Spielgeld)

 

Nachmittagsbetreuung (einmal wöchentlich): 12 EUR

 

Die Kosten für unter 3-jährige Kinder betragen für eine wöchentliche Nutzungszeit von 5 ¼ Std. 25,- EUR im Monat (zzgl. 2 EUR Spielgeld), für eine wöchentliche Nutzungszeit von 10,50 Std. 35,- EUR im Monat (zzgl. 2 EUR Spielgeld). Bei einer längeren Nutzungszeit sind die entsprechenden o.g. Kosten zu zahlen.


Bei Geschwistern ermäßigt sich der Beitrag um 15,00 EUR/Monat für das zweite und jedes weitere Kind, jedoch nur wenn eine o.g. Nutzungszeit gebucht wird.


Der Beitrag muss von September bis Juli jeweils monatlich bezahlt werden, also auch bei Krankheit des Kindes und während der Ferienzeiten (mit Ausnahme August), da alle Personalkosten und Sachkosten trotzdem anfallen.


Der Monatsbeitrag ist jeweils im Voraus zu bezahlen. Er wird bis spätestens zum 5. eines jeden Monats von Ihrem Konto abgebucht.



2. Ferienregelung


Der Kindergarten ist an etwa 30 Tagen (+/- 1 Tag) in den Schulferienzeiten geschlossen. Das sind in der Regel jeweils eine Woche in den Weihnachts-, Oster- und Pfingstferien, sowie vier Wochen in den Sommerferien.  An den Schließtagen in den Weihnachts- , Oster- und Pfingstferien ist eine Betreuungsmöglichkeit in den Kindergärten in Lohkirchen oder Schönberg gegeben. Weitere Betreuungszeiten sind auf Anfrage möglich.

 

Zusätzlich wird in den Ferienzeiten mit den Kindergärten Lohkirchen und Schönberg kooperiert, d.h. wenn unser Kindergarten in den Ferien geschlossen ist, besteht die Möglichkeit, das Kind in den Kindergarten Schönberg bzw. Lohkirchen zu bringen. Wann welcher Kindergarten geöffnet ist, können sie dem Ferienplan entnehmen; dieser befindet sich im Aushang an der Elterninfo.

 

Der Ferienplan wird mit dem Elternbeirat besprochen und jeweils rechtzeitig bekannt gegeben.



3. Betreuung von Schulkindern


Für Schulkinder wird von Unterrichtsende bis 13.15 Uhr, 14 Uhr bzw. 15 Uhr eine Mittagsbetreuung angeboten. Die Nutzungszeit beträgt mindestens 5 ¼ Std. in der Woche. Die Gebühr für eine Betreuung bis 13.15 Uhr beträgt 20,- EUR im Monat (zzgl. 2 EUR Spielgeld), für eine Betreuung bis 14 Uhr 30,- EUR im Monat (zzgl. 2 EUR Spielgeld) und für eine Betreuung bis 15 Uhr 45,- EUR im Monat (zzgl. 2 EUR Spielgeld).

 

Für Schulkinder wird ebenso eine Nachmittagsbetreuung angeboten vom Ende der Mittagsbetreuung bis 16.30 Uhr. An welchen Wochentag die Nachmittagsbetreuung stattfindet wird von der Kindergartenleitung festgelegt. Die Gebühr für die Nachmittagsbetreuung beträgt 12 EUR im Monat.

 

Ebenso können Schulkinder während der Ferienzeiten betreut werden. Die Gebühr beträgt 2,50 EUR pro angefangene Stunde. Wird das Kind in den Ferien den ganzen Tag betreut, so wird eine Gebühr in Höhe von 6 EUR/Tag fällig.

Eine Ferienbetreuung ist nur während der allgemeinen Öffnungszeiten möglich.

 

Bei Bedarf sind noch weitere Betreuungszeiten möglich. Dies ist jedoch mit der Kindergartenleitung abzusprechen.



4. Aufnahme der Kinder


Die Kinder können bei Platzkapazitäten während des ganzen Jahres aufgenommen werden.

 

Grundsätzlich werden die Kinder am Anfang eines Jahres für den Kindergartenbeginn im Herbst angemeldet.

 

Dazu gibt es spezielle Anmeldetage, die rechtzeitig in der Presse und im Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen bekannt gegeben werden.

 

Der Anmeldeantrag ist bei der Anmeldung abzugeben.
Die übrigen Formulare (Karteikarte, ärztl. Attest, Beiblatt zur Konzeption) sind am ersten Kindergartentag mitzubringen.



5. Erkrankung und Mitteilungspflicht


Krankheiten und krankheitsbedingte Erfordernisse (z.B. Allergien) sollen bei der Anmeldung des Kindes genannt und in der Karteikarte schriftlich vermerkt werden.
Vom Kindergartenpersonal dürfen keine Medikamente (Fenistil-Gel, Rescue-Salbe...) verabreicht werden. Nur in Ausnahmefällen (Allergiker) dürfen hinterlegte Medikamente nach ärztlicher Unterweisung eingesetzt werden.

 

Für Kinder, die bereits den Kindergarten besuchen gelten folgende Regelungen:

 

Kranke und krankheitsverdächtige Kinder dürfen den Kindergarten nicht besuchen. Sie sollten persönlich oder telefonisch entschuldigt werden.

 

Die Richtlinien für die Wiederzulassung nach ansteckenden Krankheiten richten sich nach dem Bundesseuchengesetz und sind im Kindergartenaushang zu erfahren
Im Zweifelsfalle kann ein ärztliches Attest gefordert werden.

 

Bitte hinterlassen Sie für den "Notfall" eine Telefonnummer bei der jederzeit jemand zu erreichen ist. Das Kindergartenpersonal ist im Notfall nicht befugt, das Kind zum Arzt/Krankenhaus zu bringen. Wenn die Eltern/Verwandten des Kindes nicht telefonisch erreichbar sind, muss ein Krankenwagen gerufen werden.



6. Abmeldung


Die Kinder können nur zum Monatsende mit schriftlichem Antrag, vier Wochen im Voraus abgemeldet werden. Nur aus schwerwiegenden Gründen (z.B. längere Erkrankung, überraschender Wohnungswechsel) kann diese Frist auch kürzer sein.


7. Aufsicht und Haftung


Die Kinder sind rechtzeitig zu bringen und abzuholen.
Für den Weg zum Kindergarten sind die Eltern verantwortlich, d.h. die Aufsicht beginnt mit der Übergabe des Kindes an das Gruppenpersonal und endet mit der Übergabe des Kindes an die Abholberechtigten.

 

Tritt Ihr Kind den Nachhauseweg alleine an, bedarf dies einer schriftlichen Erklärung (Kinder mit Fahrrädern schicken wir grundsätzlich nicht alleine heim!)

 

Das Kind darf nur von Personen abgeholt werden, die auf dem Anmeldeblatt dafür als befugt eingetragen sind. Über Änderungen muss der Kindergarten rechtzeitig informiert werden.
Geschwisterkinder sind erst ab 12 Jahren berechitgt das Kindergartenkind abzuholen.

 

Unfallversicherung
Die Versicherung der Kinder gegen Unfälle während des Besuchs von Kindergärten richtet sich nach § 2 Nr. 8 Buchst. a SGB VII.
Danach sind Kinder, die den Kindergarten besuchen, während des Aufenthalts im Kindergarten, sowie auf den Wegen zwischen Wohnung und Kindergarten gesetzlich versichert. Unfälle sind sofort, spätestens am darauffolgenden Tag im Kindergarten zu melden.



8. Was braucht Ihr Kind?


- rutschfeste, geschlossene Hausschuhe
Turnsäckchen mit Turnschuhen, -hemd und -hose (bitte unbedingt alles mit Namen versehen!)
Brotzeittasche
- eine gesunde Brotzeit, Süßigkeiten bleiben zuhause
- Den Kindern wird zur Brotzeit ein Tee mit Apfelsaft und Milch angeboten.
- Foto für den Geburtstagskalender

Thema Herbst: Wir höhlen einen Kürbis aus
Gestaltung und Programmierung: Lanzinger - Agentur für Werbung und Marketing