Heimatbuchvorstellung in Schönberg

//Heimatbuchvorstellung in Schönberg

Schönberg feiert die Vorstellung des Heimatbuches

„Ein Buch von Schönbergern für Schönberger und unsere Heimat“, mit diesen Worten begrüßte der Bürgermeister Alfred Lantenhammer die vielen Gäste, die zu der Vorstellung des Heimatbuches in das Gasthaus Esterl gekommen waren. Neben den „Machern“ des Werkes, den Mitgliedern des Arbeitsskreises um den Leiter Johann Hötzinger, konnte der Bürgermeister so prominente Gäste wie den Staatsminister Dr. Marcel Huber und die Bezirksrätin Claudia Hausberger sowie für die Pfarrei die Gemeindereferentin Elisabeth Naurath und Pfarrer Michael Brüderl sowie den Verwaltungsgemeinschaftsvorsitzenden Michael Hausberger begrüßen.
Musikalisch begrüßt wurden die vielen heimatgeschichtlich Interessierten vom „Schönberger Allerlei“ sehr trefflich mit dem Volkslied „Aber heit is a Tog der mi gfreit“.
„Was lange währt, wird endlich gut“, so lässt sich die lange erwartete Erscheinung des Heimatbuches beschreiben. Über fünf Jahre akribische Arbeit von 14 Mitgliedern des Arbeitskreises und dem überaus engagierten Leiter der Gruppe Johann Hötzinger stecken in dem Werk.
28 Besuche in den Staatsarchiven in München, Regensburg und Landshut, unzählige Stunden an Forschungen in den Pfarrarchiven, Briefprotokollen und Pfarrmatrikeln, Ausgabe und Wiedereinholung von Fragebögen zur Erstellung der Häusergeschichte in Schönberg und Aspertsham und der Flurdenkmäler, die Befragung von Zeitzeugen und die Sichtung von rund 700 zur Verfügung gestellten Fotos, 29 Arbeitskreissitzungen und viele weitere Entscheidungen rund um die Gestaltung und Ausführung des Werks waren nötig, ehe das Heimatbuch erscheinen konnte.
Dass die so oft gepriesene „gute alte Zeit“ keinesweges immer gut war, machte Johann Hötzinger bei der Vorstellung der einzelnen Kapitel in dem Buch deutlich, er wollte aber nicht zu viel Buchinhalt preisgeben, schließlich sollte die Spannung zum Erwerb und dem Lesen des Heimatbuches für jeden Käufer erhalten bleiben.
Ehe der Verkauf startete, galt ein besonderer Dank des Bürgermeisters dem Arbeitskreis und dem Leiter Johann Hötzinger und seiner Familie. Eine Sonderausgabe des Heimatbuches in Goldschnitt soll eine kleine Entschädigung für die vielen Arbeitsstunden und gleichzeitig Erinnerung sein.

Ohne Johann Hötzinger aus Reichenrott, der über viele Jahre sein ganzes Herzblut in die Entstehung des Werkes steckte, würde es das Heimatbuch nicht geben. Von li. Maria Hötzinger, Johann Hötzinger, Bürgermeister Alfred Lantenhammer.

Posthum nahm Wolfgang Rasch das Heimatbuch für seinen Vater Rektor Helmut Rasch, der die Schul- und große Teile der Dorfgeschichte erstellte, entgegen. Helmut Rasch erlebte das Erscheinen des Heimatbuches leider nicht mehr, er verstarb am 11. Juli 2017.

Einer der Ersten, die das Buch erwarben und sofort voller Interesse einen Blick hineinwarfen, war Gartenbauvereins Vorstand August Brams. Er äußerte sich begeistert nach den ersten Eindrücken.

(Bericht und Fotos: Anneliese Angermeier)

2018-04-24T09:33:24+00:00