Jahreshauptversammlung der Aspertshamer Jagdgenossen

//Jahreshauptversammlung der Aspertshamer Jagdgenossen

Hohe Ausgaben durch neuen Schneidspalter

Harmonisch ging es zu zwischen Jagdgenossen und der Jägerschaft bei der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Aspertsham. Josef Berndl gab den Abschuss bekannt. Der Abschussplan von 60 Rehen wurde erfüllt, davon kamen 12 Rehe durch Wildunfälle ums Leben. Weiter wurden erlegt 20 Füchse, 14 Krähen und 6 Elstern. Der Jäger Dr. Hans Göttinger sprach von tragbarem Verbiss im Revier und ersuchte die Jagdgenossen, alte und marode Zäune aus den Revieren zu entfernen, sie seien eine Gefahr für jedes Tier, so der Jäger. Hundebesitzer bat er, ihre Tiere nicht frei laufen zu lassen, dann gebe es nicht unnötige Probleme. Sein Dank galt den Jagdgenossen für die stets gute Zusammenarbeit.
Laut dem Jahresbericht des 1. Vorstandes Franz Hargasser wurden im letzten Jahr zusammen mit der Jagdgenossenschaft Schönberg wieder Silofolien fachgerecht entsorgt, wildtiergerechtes Saatgut an die Landwirte ausgegeben und das Verbissgutachten neu erstellt. Dazu gab 2. Vorstand Andreas Hanika bekannt, dass sich am Abschussplan für die kommenden drei Jahre nichts ändern wird.
Ein großes Augenmerk galt im letzten Jahr der Instandsetzung von zwei Feldwegen. Von der Jagdgenossenschaft wurde die Straße von Hargassen in das Aspertshamer Holz aufbereitet. Mit der Unterstützung der Gemeindearbeiter gelang das auch für die Straße von Wollerding nach Inzlham, unter Beteiligung der Anlieger zu 50 Prozent. Dafür galt der Dank des Bürgermeisters Alfred Lantenhammer den Jagdgenossen und den Anliegern für die unkomplizierte Handhabung der Straßeninstandsetzung.
Der Kassenwart Josef Eberl jun. berichtete der Versammlung von hohen Ausgaben im letzten Jahr. Der neue Schneidspalter, der angeschafft wurde, kostete 19.990 Euro, insgesamt beliefen sich die Ausgaben auf 24.795 Euro, denen Einnahmen in Höhe von 16.065 Euro entgegenstanden. So entstand ein Verlust in Höhe von 8.730 Euro. Für den alten Spalter konnten von einem Käufer aus Luxemburg 6.500 Euro erlöst werden. Wegen der hohen Ausgaben beschloss die Versammlung einstimmig, den Jagdschilling komplett der Rücklage zuzuführen.
Mit dem Dank an alle Jagdgenossen, welche die Maschinen und Geräte der Genossenschaft unterstellen, warten und instandhalten, schloss die Versammlung.
(Bericht: Anneliese Angermeier)

2019-04-17T12:55:30+00:00