Gemeinderatssitzung Zangberg vom 26.03.2019

//Gemeinderatssitzung Zangberg vom 26.03.2019

Wem wird der Hamburger Weiher künftig überlassen?

Auszug aus der Gemeinderatssitzung vom 26.03.2019

Bauanträge
Über vier geplante Bauvorhaben galt es in der Sitzung zu beraten und entscheiden, die gleich zu deren Beginn behandelt wurden.
Die volle Zustimmung des Gemeinderats erfuhren die Bauvorlagen für die Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in der Mozartstraße 48, die im Genehmigungsfreistellungsverfahren eingereicht wurden.
Ebenso hatten die Gemeinderäte keine Bedenken zum Antrag auf Isolierte Befreiung zur Errichtung einer PKW-Stellfläche mit Carport und Zufahrt beim Anwesen Am Klosterpark 6. Das Vorhaben weicht hinsichtlich der Errichtung außerhalb der Baugrenzen, der Dachform und der Dachneigung vom Bebauungsplan ab. Den beantragten Abweichungen wurde zugestimmt.
Auch über die Bauvorlagen im Genehmigungsfreistellungsverfahren für den Neubau einer Doppelhaushälfte mit Doppelgarage in der Mozartstraße 35b wurde positiv abgestimmt.
Schließlich wurden auch die Bauvorlagen zur Vorlage im Genehmigungsfreistellungsverfahren für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage in der Mozartstraße 54 ohne Gegenstimme bewilligt.

Überlassung des Hamburger Weihers zur Bewirtschaftung an den Bezirksfischereiverein Mühldorf a. Inn
Die aus dem Hamburger Weiher entnommenen Muscheln wurden Mitte März vom Bezirksfischereiverein Mühldorf a. Inn in Vertretung durch dessen Vorsitzenden, Herrn Manfred Holzner, wieder im Hamburger Weiher eingesetzt. Von der Unteren Naturschutzbehörde war dies verlangt worden.
Ergänzend muss in Erfüllung der Auflagen der Unteren Naturschutzbehörde ein Fischbesatz erfolgen. Dieser ist je nach weiterer Witterung Ende März/Anfang April möglich. Er erfolgt ebenfalls durch den Bezirksfischereiverein Mühldorf a. Inn.
In Zukunft hält Herr Holzner es dann für sinnvoll, den Weiher jeden Herbst abzusenken, den Fischbestand nach Sicht zu kontrollieren, um Überbestände entnehmen zu können oder Fehlbeträge wieder aufzufüllen. Zudem wäre dann außerdem einmal jährlich eine Dokumentation des Gewässerzustandes hinsichtlich Muschelbestand und Anlandungen möglich (Fotodokumentation). Auf diese Weise kann man unter Umständen leichter mit kleinen, eher verträglichen Eingriffen reagieren, bevor wieder eine problematische Großmaßnahme verursacht würde.
Der Bezirksfischereiverein Mühldorf a. Inn hat angeboten, die Betreuung der Weiherpflege und des Fischbestandes unter fachlicher Begleitung von Herrn Holzner und mit fachlicher Kontrolle der Unteren Naturschutzbehörde durch seine Gewässerwarte kostenlos zu übernehmen. Über eine regionale Unterstützung vor Ort durch die bisherigen Betreuer aus Zangberg würde sich der Bezirksfischereiverein Mühldorf a. Inn sehr freuen.
Bürgermeisterin Irmgard Wagner ergänzte, dass der Bezirksfischereiverein der Gemeinde damit sehr geholfen hat und weiterhin bereit sei, die Gemeinde zu unterstützen. Gemeinderatsmitglied Alfred Huber hielt jedoch die im Herbst geplante Absenkung des Weihers für bedenklich. Die Überlassung zur Bewirtschaftung könnte dazu führen, dass der Weiher der Gemeinde mehr und mehr entzogen wird. Er vertrat die Meinung, dass die weitere Bewirtschaftung auch mit dem bisherigen Pächter, Sebastian Huber, besprochen werden sollte. Der Gemeinderat verständigte sich darauf, die Besprechung mit dem bisherigen Pächter abzuwarten.

Antrag nach dem Denkmalschutzgesetz; Weitere Restaurierung der Skulptur der Pieta aus der Filialkirche St. Georg, Weilkirchen 1
Keinerlei Einwände bestanden seitens der Gemeinde gegen die Erlaubnis nach dem Denkmalschutzgesetz zur weiteren Restaurierung der Skulptur der Pieta aus der Filialkirche St. Georg, Weilkirchen 1, Zangberg.

2019-04-03T14:36:43+00:00