Bürgerversammlung in Zangberg

//Bürgerversammlung in Zangberg

Harmonische Bürgerversammlung

Auch in diesem Jahr konnte sich die Bürgermeisterin über eine gut besuchte Bürgerversammlung freuen.
Nach den Ehrungen der Schüler und Sportler erläuterte Geschäftsstellenleiter Georg Obermaier die Einwohner- und Finanzberichte der Gemeinde Zangberg für das Jahr 2017. Dabei fielen die hohen Ausgaben im Vermögenshaushalt für Tiefbaumaßnahmen in Höhe von 770.000 Euro sowie der hohe Schuldenstand von über 2 Millionen Euro sofort ins Auge. Diese Zahlen werden sich jedoch mit den Einnahmen aus Grundstücksverkäufen wieder relativieren, beschwichtigte Herr Obermaier. Eine hohe Einnahmequelle im Verwaltungshaushalt stellen mit 771.000 Euro die Einkommens- und Umsatzsteuereinnahmen dar. Die Gewerbesteuereinnahmen lagen bei fast 200.000 Euro.
Auch die Überführung vom Verwaltungshaushalt in den Vermögenshaushalt mit rund 230.000 Euro liegt im grünen Bereich.
Summa summarum lag 2017 die Pro-Kopf-Verschuldung in Zangberg bei 1.726 Euro.
Im weiteren Verlauf der Bürgerversammlung berichtete Bürgermeisterin Wagner über die erfolgten weiteren Bau- und Erschließungsmaßnahmen im Neubaugebiet Hausmanning I – dem größten Projekt der Gemeinde im Jahr 2017. Zum jetzigen Stand seien noch elf Bauparzellen nicht verkauft, davon aber sieben schon an Interessenten versprochen.
Es konnte ein Gaskonzessionsvertrag mit der Firma ESB geschlossen werden, der Hochbehälter in Lutzenberg wurde saniert, außerdem konnte der Spielplatz mit einem neuen Großspielgerät ausgestattet werden.
Das Projekt „Verkehrslage in der Mozartstraße“ konnte in Zusammenarbeit mit den Anwohnern gut gelöst werden. So wurde durch die Tempo 30-Zone, erschwertes Parken auf den Gehwegen und durch aufgestellte Hinweisschilder an der Kreuzung Mozartstraße – Am Anger die Lage beruhigt.  Ab April werden hier dann zusätzlich Geschwindigkeitsmessungen stattfinden.
Nach den Ausführungen der Bürgermeisterin zum Breitbandausbau erklärte auch Landrat Georg Huber, dass der Ausbau in den nächsten zwei bis drei Jahren auch im ländlichen Raum intensiv erfolgen wird.
Ohne weitere Wortmeldungen beendete Frau Wagner die Veranstaltung.

2018-03-21T13:50:05+00:00