Gartenpflegetag des Obst- und Gartenbauvereins Lohkirchen

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Der richtige Schnitt und interessante Walderlebnisse

Wenn frühe Blüten bereits verblassen, Sträucher und Bäume in frischem Saft stehend ihre Triebansätze vom letzten Jahr vorantreiben, ist es an der Zeit sich dem Garten zu widmen.

Hans Reichl, der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Lohkirchen, lud zum Gartenpflegetag ein und gab sein Wissen gerne an Gartenbegeisterte weiter. Bevor es los ging, erklärte Reichl den vorwiegend anwesenden Damen, was beim richtigen Schnitt zu beachten sei. Das Allerwichtigste ist vor allem ein gutes und schneidiges Werkzeug. Auch sollte darauf geachtet werden, dass das Werkzeug sauber ist, „sonst könnten Pilze oder andere Krankheiten übertragen werden“. Bei der Bearbeitung der Bäume und Sträucher am Dorfplatz, an der Streuobstwiese sowie am Friedhof sagte Hans Reichl: „Schaut euch die zu bearbeitenden Sträucher und Bäume einfach an. Die Natur zeigt, was weg muss oder bleiben kann“. Die meisten Sträucher sollten nicht verjüngt werden, so Reichl, der auch Tipps zum Schneiden von Bodendeckern und Wildsträuchern gab. Wildsträucher in Gärten seien nur schwer zu bändigen, weil diese schnell viele Ausläufer bilden. „Am besten lässt man Wildsträucher dort, wo sie hingehören.“ Durch den Baumschnitt werden das Wachstum und der Neuaustrieb der Gehölze gefördert und Krankheiten und Pilzinfektionen vorgebeugt. Da das Jahresmotto des Gartenbauvereins Lohkirchen heuer „Tiere im Garten“ heißt, ging es nach dem Pflegetag mit Jäger Wolfgang Auer in den Wald. Vor allem die Kinder zeigten sich begeistert, was alles in der Natur lebt und was es dort alles zu entdecken gab. Im Wald erklärte der Jäger den Kindern die verschiedenen Baum- und Blumenarten.  Bei einem Quiz wurden die Kinder dann auf die Probe gestellt, ob sie gut aufgepasst hatten.  Wolfgang Auer beantwortete im Abschluss auch viele Fragen rund um den Wald und seine Bewohner. Aber das absolute Highlight des Waldganges war das Auffinden eines Rehskeletts. Von diesem Skelett nahm dann jedes Kind zur „Freude“ der Mütter ein Knochenteil als Andenken an diesen lehrreichen Tag mit nach Hause.

Jäger Wolfgang Auer (gelbes Shirt) erklärte den Kindern die Knochen eines Rehskelettes.

(Bericht und Foto: Rita Stettner)

2018-05-23T11:48:48+00:00