Pfarrversammlung in Lohkirchen abgehalten

//Pfarrversammlung in Lohkirchen abgehalten

Pastoralplan entscheidet über weitere Stellenbesetzung

Pfarrvikar Michael Brüderl gab Möglichkeit der Verlängerung seiner Stelle bekannt

Eine Frage beschäftigt derzeit die Gläubigen im Pfarrverband Schönberg: Wie wird es mit der Geistlichkeit weitergehen? Derzeit, so Pfarrvikar Brüderl, gibt es kein langfristiges Konzept über die Zukunft des Pfarrverbandes. Bei einer Zusammenkunft in München äußerte Brüderl den Wunsch, weiter auf längere Sicht im Pfarrverband bleiben zu können. Dazu gab es jedoch zunächst eine sofortige Absage in München. Hauptgrund ist, dass man in der Diözese mit dem großen Priestermangel umgehen muss. Um einen Pfarrverband zu besetzten, sind gewisse Kriterien ausschlaggebend, anhand diesen wird ausgesucht, wo jemand eingesetzt wird oder nicht. Im Vordergrund stehen da auch die Gläubigenzahlen und die sind in Schönberg, zusammengezählt in den fünf Pfarreien, etwa 2.800. Was sich allerdings das Ordinariat vorstellen könnte, so Brüderl weiter, ist, dass er ein weiteres Jahr zu seinen zwei geplanten dranhängen könne. Für die weitere Zukunft wird dann vom Ordinariat ein Pastoralplan, der bis 2030 gehen soll, erstellt werden. Dieser ist für die weitere Stellenbesetzung sehr wichtig. Sollte das mit der Verwaltung zwischen Schönberg und Neumarkt so bleiben, dann werden voraussichtlich nach diesem neuen Plan für beide Pfarrverbände nur noch zwei Geistliche zum Einsatz kommen. Was die Gemeindereferenten betrifft, so Pfarradministrator Brüderl, wird sich hier wohl nichts ändern. Für die weitere Zukunft konnte er noch keine Prognose geben, das hängt alles von diesem erstellten Pastoralplan ab. In dieses Konzept wird alles aufgenommen werden, was in den einzelnen Pfarreien wichtig ist. Dazu erging an alle Anwesenden eine Einladung, sich Gedanken zu machen. Geplant ist dann am 22. Juni ein Treffen, das unter dem Thema: „Wie wollen wir die Zukunft gestalten?“ steht. Hier werden Profile für die einzelnen Pfarreien erarbeitet werden, die dann für eine weitere Stellenbesetzung ausschlaggebend sind. Im Abschluss seiner Ausführungen bedankte sich Pfarrvikar Michael Brüderl bei allen, die sich hier in Lohkirchen engagieren. „Ihr seid die, die unsere Pfarrei lebendig machen“. Für Lacher sorgte die große Lohkirchner Ministrantenschar in der Versammlung. In einem Sketsch zeigten sie unter dem Thema „Der ganz normale Wahnsinn“, was sich alles so hinter den Kulissen, vor einem Gottesdienst abspielen kann. Kirchenpfleger Eugen Rippl informierte die Anwesenden ausführlich über den Renovierungsfortschritt an beiden Kirchen. Zum Abschluss der Versammlung wurde auch der Kummerkasten geleert.

Die Minis sorgten mit ihrem Sketch für die Lacher auf der Versammlung.

(Bericht und Foto: Rita Stettner)

2019-02-11T10:07:46+00:00