Oberbergkirchner Musikanten spielten zum Osterkonzert auf

//Oberbergkirchner Musikanten spielten zum Osterkonzert auf

Weit mehr als nur Hintergrund-Musik

Oster-Konzert der Oberbergkirchner Musikanten

Nach den Osterglocken erklangen im Pfarrsaal in Oberbergkirchen am Sonntag auch die Blasinstrumente der Oberbergkirchner Musikanten. Mit den Erlösen des Abends wird insbesondere die Jugendarbeit gefördert.
Hubert Gangkofer, Florian und Erhard Stadler eröffneten das 8. Osterkonzert im vollbesetzten Saal mit ihren Alphörnern. Daraufhin stimmten auch die Blechblasinstrumente mit dem Marsch „Auf Adlers Schwingen“ ein, der einen sehr imposanten Auftakt bildete.
Als Moderator begrüßte Vorstand Hans Stadler in diesem Jahr Pfarrvikar Michael Brüderl. Der freute sich sehr über die Ehre und bereicherte den Abend mit interessanten Informationen zu den Komponisten der Stücke und streute zahlreiche witzige Anekdoten ein.
Die Oberbergkirchner Musikanten zeigten ihr Können, das weit über die Hintergrund-Musik bei verschiedensten Festen im Ortsbereich hinausgeht. Auch einige Instrumente und ihre Spieler hatten einen besonderen Auftritt. So rückte Markus Mayer mit der Tuba-Ballade „Für Theresa“ das Begleit-Instrument in den Mittelpunkt. Einen großen Auftritt hatte auch Florian Stadler an der Trompete mit „Just for you“.
Wie gut Gesang und Blasmusik zusammenpassen, zeigte Andrea Stadler bei ihrem Solo „Berg“ von Stefan Dettl. Mit Katharina Mayer und Clemens Rude gesellten sich an diesem Abend auch zwei Gast-Sänger zu Andrea und Erhard Stadler bei der Ballade „Übern See“. Den krönenden Abschluss bildete der Marsch „Ein junger Sonnenschein“ komponiert von Dirigent Sepp Eibelsgruber.
Ihn ehrte Hans Stadler am Konzertabend besonders: Denn Eibelsgruber ist seit nun 30 Jahren Dirigent der Oberbergkirchner Musikanten. Eine Blaskapelle sei eine große Bereicherung für den Ort, es würde doch etwas fehlen, bei Festen wie z. B. dem Maibaumaufstellen oder dem Dorffest, bemerkte der Vorstand abschließend.

Auch ein sonst begleitendes Instrument darf einmal im Mittelpunkt stehen: Markus Mayer an der Tuba bei der Ballade „Für Theresa“.

(Bericht und Foto: Sabine Gillhuber)

2019-05-22T13:03:02+00:00