Gemeinde Schönberg und KSK empfingen Soldat nach Friedenseinsatz

//Gemeinde Schönberg und KSK empfingen Soldat nach Friedenseinsatz

Empfang für Matthias Lanzinger

Für die Gemeinde Schönberg und die KSK Schönberg war es eine Ehre und eine Freude zugleich, Matthias Lanzinger nach seinem Friedenseinsatz in Mali wieder wohlbehalten und gesund in seiner Heimatgemeinde begrüßen zu dürfen.
Der junge Soldat auf Zeit war für ein halbes Jahr in den Monaten von April bis Oktober im Auslandeinsatz der Bundeswehr in Mali eingesetzt.
Das Land ist praktisch ohne Regierung und wird immer wieder von Rebellengruppen und Terroristen beherrscht.
Matthias Lanzinger schilderte in einer eindrucksvollen Power-Point-Dokumentation seine vielfältigen Eindrücke seines Friedenseinsatzes. In einer Objektschutz-Kompanie eingesetzt, berichtete der Zeitsoldat über die Ausrüstung im Lager, bei Einsätzen ausßerhalb des Lagers, Fahrzeuge, Waffen und die Bemühungen der Stabilisierungsmaßnahmen der rund 900 in Mali eingesetzten Soldaten.
Bereitwillig beantwortete Matthias Lanzinger die vielfältigen Fragen der interessierten Zuhörer.
Für Bürgermeister Alfred Lantenhammer und KSK Vorstand Josef Gebler gab es mehrere Gründe für diesen Empfang. Die Gemeinde und die KSK Schönberg wollen den Dank und die Anerkennung für diesen Friedensdienst in Mali zum Ausdruck bringen und damit auch der Polizei und den Sicherheitskräften die nötige Anerkennung zukommen zu lassen. Die Weltgeschichte in ihrer Realität geht auch an der Gemeinde Schönberg nicht vorbei. Der Empfang soll die Verbundenheit mit der Gebirgsjägerbrigade Reichenhall zum Ausdruck bringen, um die Bundeswehr wieder mehr in die Mitte der Gesellschaft zu stellen und im Gespräch zu bleiben.
Bürgermeister Alfred Lantenhammer stellte auch die Frage in den Raum: „Wie können wir die Rückkehrer aus den Auslandseinsätzen unterstützen, damit sie die Erlebnisse und Eindrücke gut verarbeiten zu können?“

Von li.: Bürgermeister Alfred Lantenhammer, Hans Rambold (ehemaliger Bürgermeister von Buchbach und Oberstleutnant der Reserve der Gebirgsjägerbrigade 23), Matthias Lanzinger und KSK Vorstand Josef Gebler.

(Bericht und Foto: Anneliese Angermeier)

2020-01-22T08:13:57+00:00