Gartenbauverein Irl/Aspertsham informierte bei Frühjahrsversammlung

//Gartenbauverein Irl/Aspertsham informierte bei Frühjahrsversammlung

Blumen und häuslicher Gemüsegarten

Gelungener Fachvortrag beim Gartenbauverein von Anita Leukert

Der Obst– und Gartenverein Irl/Aspertsham blickte bei seiner Frühjahresversammlung beim Wirt z`Irl eher auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Mit der Neuwahl im Herbst vergangenen Jahres ist der Verein wieder gut aufgestellt und bringt sich im Dorfleben ein, im letzten Jahr fanden weniger Veranstaltungen statt, der Tätigkeitsbericht vom Vorstand Angela Süß war überschaubar, als Höhepunkt berichtete sie über die Aufstellung des Feldkreuzes und die Auspflanzung eines Bergahorns. Marianne Lautenhammer gab einen ausführlichen Kassenbericht, der den Mitgliedern von Geldbewegungen berichtete. In ihrer Vorschau gab  Süß als nahes Ziel die Einweihung des Feldkreuzes bekannt, weiter ist ein Halbtagesausflug nach Ecksberg geplant. Ferner will sie den Verein verstärken und neue Mitglieder anwerben. Zur Verjüngung soll eine neue Gruppe mit Kindern gebildet werden. Angela Süß sprach alle Mitglieder an, wieder zahlreich am Programm teilzunehmen. Bürgermeister Hausperger dankte dem Gartenverein für seinen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag in der Gemeinde und dass sich eine Vorstandschaft bereit erklärt habe, weiterzumachen. Freude bereite ihm das neue Wegkreuz, die Gemeinde werde eine Blumenwiese aussäen. Dem organisatorischen Teil der Versammlung folgte ein Fachvortrag der Kreisvorsitzenden Anita Leukert. Mit ihrem großen Fachwissen im Gartenbau und mit zahlreichen Farbbildern begeisterte sie mit ihrem Vortrag über eine „Reise durch den Garten und vom Glück im Freien zu sein“. Im Frühjahr wird im Garten der Grundstein für die ganze Saison gelegt. Viele Ratschläge konnte die Referentin geben, welche Pflanzen man zusammenpflanzen kann, welche sich ergänzen und sie gab auch über das sinnvolle Düngen einige Fakten. Die Wiederbelebung des Frühbeetes ist für die Verfrühung des Gemüses die beste Möglichkeit. Das Sinnbild für den Frühling sei die Birke. Auch aus Schädlingen wird man klug, so die Referentin, die auch zur Bekämpfung dieser Störenfriede wertvolle Tipps gab. Wichtig sei es Wildkräuter zu pflanzen. Im Sommer seien Düngung, Bewässerung und Pflanzenschutz wichtig. Leukert gab den Zuhörern Tipps zur Pflege ihrer Blumen. So sei die Primel die beliebteste Frühlingsblume. Die Hyazinthen eignen sich als Duftblumen für Frühlingssträuße, Traubenhyazinthen vertragen den Regen. Narzissen, auch Osterglocken genannt, sind dankbare Zwiebelblumen. Ein Tulpenbeet ist der Traum jeden Gärtners. Im Anschluss an den sehr informativen, mit Bildern unterlegten Vortrag, wurden noch viele Fragen beantwortet. (Bericht: Franz Maier)

2019-05-22T11:30:13+00:00